Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Arbeitsreiches Wochenende für Grenzpolizei

Rosenheim - Die Bundespolizei vollstreckte am vergangenen Wochenende in Folge der Grenzkontrollen mehrere Haftbefehle.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat vergangenes Wochenende (19./20. Januar) bei Grenzkontrollen rund 40 Migranten festgenommen. 25 von ihnen wurde die Einreise nach Deutschland verweigert.

 Gegen zwei Pakistaner wird wegen des Verdachts der Schleuserei ermittelt. Sie sollen mehrere Personen unerlaubt über die Grenze gebracht haben. Über das Wochenende verteilt vollstreckten die Bundespolizisten ferner insgesamt sechs Haftbefehle, darunter auch gegen einen Italiener, der gleich mehrfach polizeilich gesucht wurde.

Italiener soll 5000 Euro Geldstrafe zahlen

Der italienische Staatsangehörige wurde bei Grenzkontrollen auf der A93 verhaftet. Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass der 23-Jährige unter anderem wegen Beleidigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz vom Amtsgericht in München zu mehreren Geldstrafen verurteilt worden war. Insgesamt hatte der Südeuropäer fast 5.000 Euro zu zahlen. Da er die Summe nicht aufbringen konnte, lieferten ihn die Beamten in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein.

Ins Gefängnis Bernau brachten die Bundespolizisten auch einen Rumänen. Gegen den Mann, der mit einem Kleintransporter auf der Inntalautobahn unterwegs war, lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Koblenz vor. Der 32-Jährige war wegen Unterschlagung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro verurteilt worden. Aufgrund fehlender Barmittel muss er ersatzweise eine 60-tägige Freiheitsstrafe verbüßen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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