Im Zug nach Italien bei Großkaro erwischt

"Arbeitssuche" endet für Rumänen im Bernauer Gefängnis

Großkarolinenfeld - Ein 37-jähriger Mann aus Rumänien wurde im Rahmen der Kontrolle eines Fernreisezugs nach Italien von der Grenzpolizei Raubling überprüft. Dabei stellten die Beamten schnell fest, dass hier etwas nicht stimmte:

Am Vormittag des 18. September kontrollierten die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Raubling den Fernreisezug EC 85 von München nach Verona. Auf Höhe Großkarolinenfeld unterzogen die Polizisten einen 37-jährigen rumänischen Staatsangehörigen einer Überprüfung. Als Reisegrund gab er an, nach Italien unterwegs zu sein, um sich dort eine Arbeitsstelle zu suchen

Eine Abfrage im Fahndungscomputer ergab, dass für den Rumänen seit 2015 ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen Körperverletzung bestand. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von 120 Tagen oder der Zahlung von 2400 Euro verurteilt. Da weder er noch jemand aus seinem Bekanntenkreis die Geldstrafe bezahlen konnte, wurde er noch am gleichen Tag in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Pressemeldung der Grenzpolizeiinspektion Raubling

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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