Pressemeldung Grenzpolizei Raubling

Bei illegaler Einreise erwischt: Zugreise mit gefälschten Dokumenten

Großkarolinenfeld - Am Samstag führte die Grenzpolizei Raubling Kontrollen in einem Zug durch. Ein Nigerianer fiel hierbei ins Visier der Beamten, da seine Dokumente sich als gefälscht herausstellten.

Am Samstag, den 24. November, kontrollierten die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Raubling den Fernreisezug EC 87 München - Venedig. Auf Höhe Großkarolinenfeld unterzogen die Polizisten einen 40-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen einer Überprüfung. Dieser konnte sich mit einem nigerianischen Reisepass und einem italienischen Aufenthaltstitel ausweisen.

Bei der genaueren Überprüfung der Dokumente stellten die Fahnder fest, dass es sich bei dem italienischen Aufenthaltstitel um eine Totalfälschung handelte. Die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Raubling nahmen den Mann daraufhin fest. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten auch noch einen nigerianischen Führerschein, der ebenfalls als Totalfälschung erkannt wurde.

Die Überprüfung ergab, dass sein Aufenthaltstitel in Italien bereits 2016 ungültig wurde. Um trotzdem weiterhin im Schengenraum reisen zu können, habe er sich die Fälschung besorgt.

Gegen den Nigerianer wurden Verfahren wegen Urkundenfälschung, Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

Pressemeldung Grenzpolizeiinspektion Raubling

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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