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Gleich zwei ehemals abgeschobene Männer an Bord

Einreise trotz Aufenthaltsverbot: Polizei stoppt Schleuser am Irschenberg

Irschenberg - Beamte der Polizeiinspektion stoppten am Freitag, den 25. November, einen Schleuser, der zwei Männer aus dem Kosovo nach Deutschland bringen wollte - diese haben jedoch hier Aufenthaltsverbot.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Zivilfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim kontrollierten am 25. November, gegen 19 Uhr, einen in Deutschland zugelassenen Ford Galaxy auf der A8, auf Höhe des Irschenbergs, in Fahrtrichtung München. Das Auto war mit drei Personen besetzt. Im Zuge der Verkehrskontrolle händigte der Fahrer, ein 34-Jähriger in Deutschland wohnhafter serbischer Staatsangehörige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, seine Fahrzeugdokumente und einen deutschen Aufenthaltstitel aus. Zugleich gab der Fahrer an, dass er seine Mitfahrer nicht weiter kennen würde. Die im Fond sitzenden Mitfahrer, ein 32-Jähriger und ein 35-Jähriger Mann aus dem Kosovo, händigten lediglich nationale Personalausweise aus dem Kosovo aus. Ein entsprechendes Visum, einen Reisepass oder sonstige Ausweis- oder Aufenthaltsdokumente führten die zwei Männer nicht mit. Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass der 34-Jährige Serbe die zwei Männer aus dem Kosovo über die österreichische Grenze in die Bundesrepublik Deutschland verbracht hat.

Einreise- und Aufenthaltsverbot missachtet

Die zwei Männer aus dem Kosovo waren jedoch für die deutschen Behörden keine Unbekannten. Der 35-Jährige stellte bereits im Jahr 2015 einen Asylantrag in Deutschland, welcher durch die zuständige Ausländerbehörde abgelehnt wurde. Anschließend musste der Mann die Bundesrepublik verlassen. Der andere Mitfahrer des Ford Galaxy wurde ebenfalls aus einem Nachbarstaat in Europa in sein Heimatland wegen illegalen Aufenthalts abgeschoben. Weitere Ermittlungen ergaben, dass beiden Männern aus dem Kosovo die Einreise und der Aufenthalt in Deutschland verboten wurde. Dies missachteten sie jedoch und wollten vermutlich zum Zwecke der Arbeitsaufnahme in Deutschland wohnen, hierzu sind jedoch weitere Ermittlungen notwendig.

Alle drei Insassen des Autos wurde vor Ort durch die Zivilfahnder festgenommen und der Bundespolizeiinspektion Rosenheim übergeben, welche nun in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München II die weiteren Ermittlungen führt.

Gegen die Männer aus dem Kosovo wird nun wegen illegaler Einreise und illegalen Aufenthalt ermittelt. Der 34-Jährige Serbe muss sich wegen Einschleusung von Ausländern strafrechtlich verantworten.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach | dpa

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