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Britische Medien: Premierminister Johnson tritt zurück

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Schwede muss hinter "schwedische Gardinen"

Irschenberg - Schleierfahnder haben einen Schleuser (41) aus Schweden gestoppt. Der Mann gab zu, dass er vier junge Ägypter illegal ins Land bringen wollte.

Ein Schwede ist am Montag, den 18. März in München hinter „schwedischen Gardinen“ gelandet. Die Bundespolizei beschuldigt ihn der Schleuserei. Er wurde am Samstag von Schleierfahndern an der A8 verhaftet. Offenbar hatte er vier Ägypter illegal ins Land gebracht. Nahe Irschenberg zogen die Raublinger Schleierfahnder einen Mietwagen mit schwedischer Zulassung aus dem Verkehr. Von den fünf Insassen konnte sich lediglich der Fahrzeugführer, ein schwedischer Staatsangehöriger ägyptischer Abstammung, ordnungsgemäß ausweisen. Bei seinen Begleitern handelte es sich eigenen Angaben zufolge um Ägypter im Alter von 19 bis 22 Jahren. Sie berichteten übereinstimmend, ihren Fahrer ganz zufällig in Italien an einer Rastanlage getroffen zu haben. Den Entschluss, sich nach Deutschland mitnehmen zu lassen, hätten sie gefasst, nachdem ihnen in Italien das Geld ausgegangen sei. Die unerlaubt Eingereisten kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vorerst in einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge unter.

Gegen ihren Fahrer leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern ein. Der 41-Jährige beteuerte zunächst, die vier erst in Deutschland mitgenommen zu haben. Nachdem er sich in Widersprüche verstrickt hatte, musste er jedoch eingestehen, dass der Ausgangspunkt für die Mitfahrgelegenheit in Italien war. Auf richterliche Anordnung hin wurde der Mann in München in Haft genommen. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa