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Polizei auf Einsatzfahrt verfolgt

Tourist (29) rast mit Audi durch Rettungsgasse über A8: Beinahe-Crash am Irschenberg

Eine irre Aktion lieferte ein 29-jähriger Tourist am Montag (25. Juli) auf der A8. Der Mann verfolgte mit einem Audi ein Polizeiauto auf Einsatzfahrt durch die Rettungsgasse am Irschenberg. Beinahe wäre es dabei zu einem folgenschweren Unfall gekommen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Irschenberg – Am 25. Juli, gegen 12 Uhr, befand sich eine uniformierte Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim, auf einer Einsatzfahrt auf der Autobahn A8 in Richtung München. Kurz vor der Anschlussstelle Irschenberg blieb ein Ehepaar aus den Niederlanden mit einem Motorschaden liegen und blockierte die Fahrbahn.

Da sich die Insassen des Pannenfahrzeugs inzwischen auf der Fahrbahn befanden war zur Absicherung der Pannenstelle höchste Eile geboten, weshalb das Polizeifahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn die Autobahn befuhr. Ab der Anschlussstelle Bad Aibling staute es sich bereits. Verkehrsteilnehmer, welche im Stau standen, bildeten vorbildlich eine Rettungsgasse, weshalb das Polizeifahrzeug schnell zum Einsatzort kam.

Eilig hatte es jedoch auch ein 29-Jähriger Tourist aus Saudi-Arabien mit seinem grauen Audi Cabriolet. Der Fahrer folgte dem Polizeifahrzeug, ließ immer wieder einige Meter Abstand und fuhr dann mit extrem hoher Geschwindigkeit durch die Rettungsgasse.

Beinahe-Crash am Irschenberg

In der Steigung des Irschenbergs kam es beinahe zum Zusammenstoß mit einem anderen Verkehrsteilnehmer, welcher von dem Überholmanöver des 29-Jährigen Touristen offensichtlich mehr als überrascht war. Glücklicherweise kam es nicht zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Doch nun zogen die Polizisten das Fahrzeug aus dem Verkehr.

Der 29-Jährige Mann aus Saudi-Arabien gab an, dass er es eilig habe. Das Hupen anderer Verkehrsteilnehmer, welche ihn auf sein Fehlverhalten aufmerksam machen wollten, war ihm offensichtlich egal. Auch die Handzeichen der Polizisten, dass sich der Mann im Stau einreihen soll, missachtete er während der Fahrt.

Saftige Geldstrafe gegen 29-Jährigen

Gegen den Touristen wurde ein Bußgeldverfahren in Höhe von über 600 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einen Monat Fahrverbot eingeleitet. Zur Sicherheit des Verfahrens musste der Fahrer den Geldbetrag noch an Ort und Stelle begleichen. Anschließend durfte er seine Fahrt mit einer Stunde Verzögerung fortsetzten.

Sollten Sie durch die riskante Fahrweise des Mannes gefährdet worden sein, werden Sie gebeten sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08035-9068-0 in Verbindung zu setzten.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Roland Weihrauch / dpa

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