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Bereits mehrfach in Konflikt mit dem Gesetz

Satte Strafe: Kraftsportler (30) will Dopingmittel bei Kiefersfelden über die Grenze schmuggeln

Dopingmittelschmuggel eines Kraftsportlers bei Grenzkontrolle aufgeflogen
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Dopingmittel bei Grenzkontrolle am Freitagnachmittag (1. Juli) beschlagnahmt

Am Freitag (1. Juli) wurde bei einer Grenzkontrolle ein ungarischer Kraftsportler (30) bei seinem Versuch, Dopingmittel über die deutsch-österreichische Grenze zu schmuggeln, erwischt und musste dafür eine Geldstrafe in fünfstelliger Höhe bezahlen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Kiefersfelden/A93 – Ein ungarischer Kraftsportler hat am Freitag (1. Juli) unmittelbar nach seiner Einreise in die Bundesrepublik insgesamt 10.800 Euro gezahlt. Er hatte offenbar versucht, Dopingmittel über die deutsch-österreichische Grenze zu schmuggeln. Die Bundespolizei fand die leistungssteigernden Stoffe bei Grenzkontrollen auf der A93 im Fahrzeug des 30-Jährigen. Der Mann war in der Vergangenheit schon einmal mit dem Anti-Doping-Gesetz in Konflikt geraten. Dies ist ihn teuer zu stehen gekommen.

Bei der Überprüfung des ungarischen Autofahrers nahe Kiefersfelden fanden die Kontrollbeamten heraus, dass er im Juni 2021 vom Amtsgericht Laufen wegen Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz verurteilt worden war. Die Geldstrafe in Höhe von 9000 Euro war der Sportler jedoch bisher schuldig geblieben. Ersatzweise hatte das Gericht einen 180-tägigen Haftaufenthalt vorgesehen. Mangels finanzieller Möglichkeiten informierte der Festgenommene seine Verwandtschaft, die die Justizschulden des Mannes beglich. Somit blieb ihm der Weg ins Gefängnis erspart.

Aus seiner Verurteilung hat der Ungar aber offenkundig nichts gelernt: Bei der Durchsuchung seines Wagens fanden die Bundespolizisten in einer Sporttasche diverse Dopingmittel, unter anderem als Tabletten oder in Fläschchen und Ampullen. Die illegal eingeführten Substanzen wurden sichergestellt, ihr Besitzer erneut wegen eines Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz angezeigt. Als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren hatte er 1800 Euro zu hinterlegen, ehe er seine Fahrt fortsetzen durfte. Das eingeschaltete Zollfahndungsamt München hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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