Bei Grenzkontrollen auf A93 gestoppt

Rückkehr mit Folgen: Pole muss 1062 Tage hinter Gitter

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Ein Pole wurde bei Grenzkontrollen auf der A93 kontrolliert. Er muss nun für über 1000 Tage hinter Gitter. 

Kiefersfelden/A93 - Die Bundespolizei hat am Wochenende (23./24. November) bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn mehrere gesuchte Personen festgenommen. Für einen Polen endete die Rückkehr nach Deutschland hinter Gittern. Er muss sich auf einen längeren Gefängnisaufenthalt einstellen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten Bundespolizisten einen Pkw mit schweizerischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers stellte sich heraus, dass der 37-Jährige mit einem Haftbefehl gesucht wird. Er war wegen schweren Raubes zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. 

Davon hatte der polnische Staatsangehörige einen Teil bereits abgesessen, bevor er in sein Heimatland abgeschoben wurde. Aufgrund seiner Wiedereinreise nach Deutschland brachten ihn die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt Bernau. Dort muss er nun seine Restfreiheitsstrafe von 1062 Tagen verbüßen.

Hinter Gittern fand sich auch ein Italiener wieder, der mit seinem Auto auf der A93 in Richtung Rosenheim unterwegs war. Er war wegen Diebstahls zu einer zehnmonatigen Haftstrafe verurteilt worden, aber hatte diese bisher nicht angetreten. Die Bundespolizisten brachten ihn in ein Münchner Gefängnis.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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