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Bundespolizei weiterhin in Sachen Migration gefordert

Bus-Insassen mit gefälschten Papieren unterwegs

Kiefersfelden/Rosenheim - Die Rosenheimer Bundespolizei hat erneut Migranten bei der Einreise mit gefälschten Papieren erwischt. Den Beamten bereitet aber noch eine andere Statistik Sorgen.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Montag auf der Inntalautobahn in einem grenzüberschreitenden Reisebus sieben Migranten festgestellt. Diese stammen ursprünglich aus Somalia, Eritrea, Palästina, Georgien und Bangladesch. Die erforderlichen Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland hatten sie nicht.

Vielmehr versuchten zwei Somalier, ein Eritreer und ein Palästinenser sich die Einreise mit gefälschten belgischen und italienischen Pässen beziehungsweise Ausweisen zu erschleichen. In der Kontrollstelle auf der Autobahn Kufstein – Rosenheim bei Kiefersfelden fiel den Bundespolizisten bei der Überprüfung der mitgeführten Dokumente der Schwindel auf.

Gefälschter Pass kostete 100 Euro

Einer der Afrikaner gab an, dass er für den gefälschten Pass in Italien 100 Euro bezahlt hätte. 2.000 Euro habe die vorausgegangene Schleusung von Afrika über das Mittelmehr gekostet. Die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung dauern an.

Im südlichen Abschnitt der deutsch-österreichischen Grenze ist die Bundespolizei weiterhin in Sachen Migration gefordert. Im Juni registrierten die Beamten im Rosenheimer Zuständigkeitsbereich - wie auch schon im Monat zuvor - etwa 1.700 Migranten. Nach wie vor ist auch mit Schleusungen zu rechnen. Durchschnittlich jeden zweiten Tag wurde im Juni ein mutmaßlicher Schleuser festgenommen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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