Festnahmen und Strafanzeigen bei Kontrolle auf A93 bei Kiefersfelden

Mutmaßlicher Schleuser und andere „Reiseorganisatoren“ von Polizei gestellt

Kiefersfelden – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Montag (22. Juni) rund zehn illegale Einreiseversuche festgestellt. Manche Migranten nutzten für ihren beabsichtigten Grenzübertritt die Hilfe Dritter. In drei Fällen leiteten die Beamten Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern beziehungsweise Beihilfe zur unerlaubten Einreise ein.

Die Meldung im Wortlaut:

In der Grenzkontrollstelle auf der Inntalautobahn stoppten die Beamten auch einen Wagen mit schwedischen Kennzeichen. Am Steuer saß ein irakischer Staatsangehöriger, der seinen Reisepass und eine Aufenthaltserlaubnis für Schweden zur Kontrolle vorlegte. Bei der Überprüfung der Personalien des Beifahrers fanden die Bundespolizisten allerdings heraus, dass der 48-jährige Iraker zwar mit Pass, aber ohne Aufenthaltsgenehmigung unterwegs war. 

Er wurde nach Österreich zurückgewiesen. Nachdem der 43 Jahre alte Fahrzeugführer wegen Beihilfe zum illegalen Einreiseversuch angezeigt worden war, durfte er seine Reise fortsetzen. Ebenfalls auf der A93 nahmen die Bundespolizisten einen Albaner fest. Der 38-Jährige versuchte, einen Landsmann in die Bundesrepublik zu bringen. Dieser war lediglich mit gültigem Reisepass, aber ohne Aufenthaltsgenehmigung unterwegs. Der Fahrer wurde wegen Beihilfe angezeigt. Da er einen festen Wohnsitz in Niedersachsen hat, durfte er die Dienststelle der Bundespolizei anschließend wieder verlassen. Sein 46 Jahre alter Begleiter wurde den österreichischen Behörden übergeben.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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