Endstation auf der A93 bei Kiefersfelden

Onkel (48) und Neffe (38) wollen Landsleute nach Deutschland schleusen

Kiefersfelden – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Freitag, 16. August, die Ermittlungen gegen zwei marokkanische Staatsangehörige aufgenommen. Sie werden beschuldigt, drei Landsleute illegal über die Grenze gebracht zu haben.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

In der Nacht stoppten Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle auf der A93 ein Auto mit deutschem Kennzeichen. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer stammen ursprünglich aus Marokko. Beide konnten eine deutsche Aufenthaltserlaubnis vorlegen. Ihre drei Mitfahrer verfügtenüber keinerlei Dokumente, die für die Einreise oder den Aufenthalt in Deutschland erforderlich gewesen wären. Laut eigenen Angaben sind sie ebenfalls marokkanische Staatsangehörige und stehen in einem verwandtschaftlichen Verhältnis zu den mutmaßlichen Schleusern. Diese räumten ein, die 21, 25 und 28 Jahre alten Männer in Mailand abgeholt zu haben.

Der 48-Jährige und sein 38-jähriger Neffe, die beide einen festen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben, wurden wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt. Sie werden sich voraussichtlich schon bald strafrechtlich verantworten müssen. Ihrer Verwandtschaft wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Einreise verweigert. Sie mussten das Land noch am selben Tag verlassen.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance, dpa (Symbolbild)

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