Bundespolizei verhaftet im April rund 30 Straftäter

Von der Inntalautobahn direkt ins Gefängnis - für 27 Monate

Kiefersfelden / Rosenheim – Bei den Grenzkontrollen werden immer wieder polizeilich gesuchte Personen festgestellt. Die Rosenheimer Bundespolizei hat allein im April rund 30 Haftbefehle vollstreckt.

Am Sonntag (29. April) haben die Beamten auf der A93 unabhängig voneinander einen deutschen sowie einen französischen Staatsangehörigen gefasst. Einer der Männer muss voraussichtlich überzwei Jahre im Gefängnis bleiben. Am Bahnhof in Rosenheim verhafteten die Bundespolizisten einen verurteilten Straftäter, der seinen Freigang eigenmächtig verlängert hatte. Der Deutsche hätte sich eigentlich in einer Klinik aufhalten müssen. Gegen diese Anordnung hatte der Mann verstoßen. Nach seiner Festnahme wurde er von den Beamten in die betreute Einrichtung zurückgebracht.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten die Bundespolizisten ein Auto mit österreichischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Personalien des Beifahrers schlug der Fahndungscomputer Alarm. Der 50-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) gesucht. Laut Haftbefehl war er wegen Unterschlagung in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Die Haft hatte der Deutsche jedoch bisher nicht angetreten. Den Gang ins Gefängnis konnte er nun nicht mehr verhindern. Er wurde noch am selben Tag in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Besser erging es einem Franzosen, der ebenfalls auf der Inntalautobahn kontrolliert wurde. Wegen Trunkenheit im Verkehr war er zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro verurteilt worden. Ersatzweise hatte das Gericht eine 50-tägige Freiheitsstrafe vorgesehen. Der 41-Jährige konnte den geforderten Betrag direkt vor Ort bezahlen. Anschließend durfte er seine Reise fortsetzen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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