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Schleierfahnder landen Treffer im Nachtzug

Kiefersfelden - Mit gefälschten Dokumenten erwischten Schleierfahnder einen 34-jährigen Rumänen. Der Grund für die Fälschungen: Der Mann wurde wegen fahrlässiger Tötung gesucht!

Die Rosenheimer Schleierfahnder griffen am 14. März 2013 einen Rumänen im Nachtzug Mailand - München auf. Der Mann war mit gefälschten Dokumenten unterwegs. Er hatte allen Grund dazu, denn in seiner Heimat ist er zur Festnahme ausgeschrieben. Jetzt ermittelt die Rosenheimer Kriminalpolizei gegen den 34-jährigen Rumänen.

Es drohen 14 Jahre Haft

Im Rahmen einer Kontrolle im Nachtzug, der von Mailand in Richtung München unterwegs war, wurden die Rosenheimer Schleierfahnder kurz nach 6 Uhr auf Höhe Kiefersfelden misstrauisch. Die Fahnder hatten Zweifel an der Echtheit der Dokumente, mit denen sich der 34-jährige Rumäne auswies.

Eine Überprüfung bei den rumänischen Behörden bestätigte den Verdacht. Die rumänische Identitätskarte war gefälscht. Wie sich im Laufe der weiteren Ermittlungen herausstellte, versuchte der 34-Jährige damit über seine echte Identität hinwegzutäuschen, da er zur Fahndung ausgeschrieben war. Wegen fahrlässiger Tötung und Fahren ohne Fahrerlaubnis muss sich der Rumäne in seinem Heimatland verantworten und soll daher dorthin ausgeliefert werden. Nach jetzigen Erkenntnissen drohen ihm 14 Jahre Gefängnis. Zur Klärung der Auslieferungsfrage wird der 34-Jährige einem Richter vorgeführt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa