Drogenhändler gefasst in Kiefersfelden/Rosenheim

Rückkehr nach Deutschland endet für Dogendealer mit 1654 Tage im Gefängnis

Kiefersfelden/Rosenheim - Am Donnerstag, 18. Juni, hat die Bundespolizei Rosenheim bei einer Grenzenkontrolle einen Drogenhändler aus Mazedonien verhaftet. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die Rosenheimer Bundespolizei hat einen Drogenhändler hinter Gitter gebracht. Der mazedonische Staatsangehörige war 2006 zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Seine Reise nach Deutschland muss er voraussichtlich für über viereinhalb Jahre unterbrechen. In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten die Bundespolizisten einen Wagen mit italienischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Personalien des Beifahrers schlug der Fahndungscomputer Alarm.

Der Mazedonier war an mehreren Drogengeschäften beteiligt gewesen. Vor mehr als 14 Jahren hatte ihn das Landgericht Duisburg wegen Drogenhandels in mehreren Fällen zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Nachdem der 59-Jährige einen Teil der Strafe abgesessen hatte, war er in sein Heimatland abgeschoben worden.

Aufgrund seiner Rückkehr nach Deutschland muss er für weitere 1654 Tage ins Gefängnis. Die Bundespolizisten nahmen den Mazedonier fest und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Traunstein ein. Dort wird er seine restliche Freiheitsstrafe von mehr als viereinhalb Jahren absitzen müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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