Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim

Autofahrer wollte Grenzkontrollen umgehen - Ein Kilo Kokain entdeckt

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In einem Hohlraum unter einem Pkw-Rücksitz entdeckte die Bundespolizei ein Drogenpäckchen.

Rosenheim/A93 - Zwei Männer wollten die Grenzkontrollen auf der A93 mit dem Auto offensichtlich umfahren. Daraufhin sind sie festgenommen und am Mittwoch in verschiedene Haftanstalten gebracht worden.

Die Bundespolizei hat im Auto der beiden Albaner ein Versteck ausfindig gemacht. Darin befand sich ein Päckchen mit weißem Pulver.

Der 32-jährige Fahrzeugführer steuerte seinen in Italien zugelassenen Wagen zunächst kurz vor der Grenzkontrollstelle von der Inntalautobahn in die Rastanlage. Allem Anschein nach wollte er am frühen Dienstagmorgen über den Lkw-Parkplatz an den Kontrollen vorbeikommen. Da die Bundespolizei jedoch auch auf der Rückseite des Kontrollpunkts postiert ist, war der Versuch des Umfahrens vergebens. Der Fahrer und sein 23-jähriger Beifahrer, beide albanische Staatsangehörige, konnten sich ordnungsgemäß ausweisen. 

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Bundespolizisten Manipulationsspuren im Bereich der hinteren Sitzreihe. Diese war aufgrund einer zusätzlichen Verschraubung nicht aufklappbar. Nach dem Lösen der Schrauben und dem Anheben des Sitzes fiel den Beamten eine zusätzlich angebrachte Abdeckung auf. Unter dieser konnte ein Hohlraum mit einem Päckchen ausgemacht werden. Die weiße Substanz, die auf diese Weise versteckt worden war, ließ sich nach ersten Untersuchungenals Kokain identifizieren.

Die mutmaßlichen Drogenschmuggler wurden festgenommen und zur Bundespolizeiinspektion nach Rosenheim gebracht. Dort sind die beiden Männer den Beamten des zuständigen Zollfahndungsamts aus München überstellt worden. Auf richterliche Anordnung hin wurden die Albaner in Untersuchungshaft genommen und getrennt voneinander in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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