Widerstand in Rosenheim

Weil er keine Maske im Zug tragen will: Mann bespuckt und schlägt Bundespolizisten

Blaulicht der Polizeistreifenwagen (Symbolbild)
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Blaulicht der Polizeistreifenwagen (Symbolbild)

Rosenheim - Mann ohne Ticket in Regionalzug wehrte sich nicht nur vehement gegen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, sondern auch gegen das Bahnpersonal und die Polizei. Die Situation eskalierte.

Die Meldung im Wortlaut

Am Dienstag, 11. August, hat die Bundespolizei einen Mann festgenommen, der am Bahnhof in Rosenheim Bundespolizisten geschlagen und angespuckt hatte. Zuvor war er nicht nur ohne gültigen Fahrschein in einem Regionalzug unterwegs, sondern weigerte sich vehement, eine Mund-Nasen-Bedeckung aufzusetzen.

In den Mittagsstunden informierte die Bahnmitarbeiterin eines Zuges, der regelmäßig zwischen München und Rosenheim verkehrt, die Bundespolizei, dass ein Fahrgast kein Ticket vorweisen könne. Zudem sei er nicht bereit, während seines Aufenthalts im Zug eine Maske zu tragen und solle von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden.

Gegenüber der hinzugerufenen Streife wollte er sich nicht ausweisen. Die Belehrungen zur Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung ignorierte er schlichtweg. Auf dem Weg zur Dienststelle der Bundespolizei verhielt sich der Deutsche zunehmend ungehalten und aggressiv. Er schüttete Kaffee auf einen Beamten, schlug und trat nach der Streife. Einem Beamten spuckte er sogar direkt ins Gesicht. Der renitente 50-Jährige machte einen stark verwirrten Eindruck und wurde schließlich zu Boden gebracht und gefesselt.

Nach Eintreffen in der Liegenschaft der Bundespolizei musste er aufgrund seines anhaltenden Widerstands in das Inspektionsgebäude hineingetragen werden. Auch im Verlauf der weiteren polizeilichen Maßnahmen wollte sich der deutsche Staatsangehörige nicht beruhigen. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands brachten die Bundespolizisten den Mann in ein Klinikum.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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