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Grenzkontrollen bei Mittenwald

Ohne Dokumente, dafür mit Haftbefehl: Reise auf B2 endet für Mann (31) im Gefängnis

Bei Grenzkontrollen auf der B2 bei Mittenwald gingen den Beamten der Bundespolizei zwei Männer, von denen einer keine Dokumente zur Einreise nach Deutschland besaß. Dafür hatte der 31-jährige etwas ganz anderes im Gepäck.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Mittenwald – Am Mittwoch (6. April) hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen nahe Mittenwald einen Deutschen festgenommen. Er wird beschuldigt, einen Iraker bei seiner illegalen Reise nach Deutschland unterstützt zu haben. Für seinen Begleiter endete die Fahrt hinter Gittern.

Auf der B2 bei Mittenwald stoppten die Beamten ein Auto mit deutschem Kennzeichen. Der 24-Jährige am Steuer des Wagens konnte seinen Personalausweis zur Kontrolle vorlegen. Sein Begleiter hatte keine Dokumente für den geplanten Aufenthalt in der Bundesrepublik dabei. Er gab an, irakischer Staatsangehöriger zu sein.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stießen die Bundespolizisten auf einen Haftbefehl. Das Amtsgericht München hatte den 31-Jährigen im vergangenen Jahr wegen Drogenhandels zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Seine Haft angetreten hatte der Verurteilte jedoch bisher nicht. Dafür sorgte jetzt die Garmisch-Partenkirchner Bundespolizei.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und mit einer Anzeige wegen seines illegalen Einreiseversuchs im Gepäck brachten ihn die Bundespolizisten ins Gefängnis. Sein Fahrer, der in München gemeldet ist, wurde wegen Beihilfe zum Versuch der unerlaubten Einreise angezeigt. Er wird sich voraussichtlich schon bald entsprechend zu verantworten haben.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim