Bundespolizei stoppt Quartett bei Mittenwald

Deutscher und Italiener unter Schleusungsverdacht

+
Die Bundespolizei hat bei Mittenwald zwei mutmaßliche Schleuser festgenommen. Sie wollten zwei Tunesierinnen nach Deutschland bringen.

Mittenwald - Die Rosenheimer Bundespolizei beschuldigt einen Italiener und seinen deutschen Freund, zwei Tunesierinnen eingeschleust zu haben. Das Quartett ist am Mittwoch (6. Mai) auf der B2 bei Mittenwald gestoppt worden. Die beiden Männer gaben sich bei der Grenzkontrolle zunächst völlig ahnungslos.

Pressemitteilung im Wortlaut:

In den Vormittagsstunden kontrollierten die Bundespolizisten am Grenzübergang Scharnitz – Mittenwald die Insassen eines Autos mit deutschen Kennzeichen. Der 49-jährige Fahrer und sein 30 Jahre alter Beifahrer konnten sich ordnungsgemäß ausweisen. Die beiden Frauen im Fonds des Wagens hatten jedoch keine Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland dabei. Eigenen Angaben zufolge wollte die 25-Jährige den Beifahrer angeblich heiraten. Ihre 51-jährige Freundin begleite sie nach Deutschland, weil sie früher hier gewohnt und noch etwas zu klären habe.

Die tunesischen Staatsangehörigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zurückgewiesen und der österreichischen Polizei überstellt. Die vorläufig festgenommenen Männer räumten ein, sich bei Fahrtantritt und Abholung der Frauen in Italien keine Gedanken gemacht zu haben. Nachdem sie wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt worden waren, durften sie die Dienststelle der Bundespolizei wieder verlassen.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Kommentare