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In Rosenheim verhaftet

Ohne Fahrkarte und Visum im Zug unterwegs - vorbestrafter Mann (21) muss ins Gefängnis

Am Donnerstag (13. Januar) hat ein aufgebrachter Afrikaner nicht nur für einen außerplanmäßigen Zughalt in Rosenheim gesorgt, sondern auch die Bundespolizei stundenlang beschäftigt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Rosenheim - Die Verkehrsleitung der Bahn nahm am Nachmittag mit der Rosenheimer Bundespolizei Verbindung auf, weil sich ein Fahrgast ohne Ticket gegenüber der Zugbegleiterin sehr aggressiv verhalten hätte. Der Zug, der direkt von München nach Salzburg fahren sollte, musste aufgrund des Verhaltens des Mannes außerplanmäßig in Rosenheim halten. Auch gegenüber den eingetroffenen Beamten, die zunächst die Personalien feststellen wollten, zeigte sich der aufmüpfige Reisende alles andere als kooperativ.

Ausweisen konnte sich der Afrikaner nicht. Um seine Identität zu klären, wurde er zur örtlichen Dienststelle der Bundespolizei mitgenommen. Dort widerstrebte es dem jungen Mann, sich ruhig in den Wartebereich zu setzen. Stattdessen lief er schreiend herum und widersetzte sich den Anordnungen der Beamten. Schließlich ging er einen Bundespolizisten sogar tätlich an. Die unvermittelte Attacke konnte abgewehrt, der Angreifer gefesselt werden.

Bei den weitergehenden Recherchen fanden die Bundespolizisten mithilfe der Fingerabdrücke des Festgenommenen heraus, dass es sich um einen polizeibekannten Eritreer handelt. Der 21-Jährige war in Deutschland wegen Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz registriert worden. Außerdem war seine Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik bereits Mitte 2021 abgelaufen.

Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte den eritreischen Staatsangehörigen wegen Leistungserschleichung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und unerlaubten Aufenthalts an. Das Rosenheimer Amtsgericht ordnete am Freitagvormittag seine Untersuchungshaft an. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Traunstein gebracht.

Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Freilassing

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