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Zwei Jahre und fünf Monate ohne Bewährung

Nach Eskalation zwischen Rosenheim und Ostermünchen: Betrunkener Schwarzfahrer (24) verurteilt

Ostermünchen / Rosenheim - Donnerstagnacht (22. Juli) hatte das extrem aggressive Verhalten eines 24-Jährigen in einer Regionalbahn zwischen München und Rosenheim einen Einsatz von Polizei und Rettungsdienst nach sich gezogen. Vorausgegangen war ein Streit mit der Zugbegleiterin wegen einer fehlenden Fahrkarte sowie eine anschließende gewaltsame Auseinandersetzung mit anderen Fahrgästen. Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelte wegen Körperverletzung und Leistungserschleichung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Das Amtsgericht Rosenheim hat am Dienstag (1. Februar) einen 25-Jährigen wegen mehrerer Gewalt- und Diebstahlsdelikte, die er innerhalb weniger Wochen beging, zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. Unter anderem war er Erkenntnissen der Rosenheimer Bundespolizei zufolge im Juli des vergangenen Jahres in einem Regionalzug wegen einer fehlenden Fahrkarte sowie des Hinweises auf die Maskentragepflicht mit einer Zugbegleiterin in Streit geraten. Anschließend war es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit anderen Fahrgästen gekommen.

Ein Ostermünchner und ein Aschaffenburger versuchten, die angespannte Situation zu beruhigen. Der gebürtige Syrer griff die Beiden jedoch unvermittelt tätlich an, sodass einer von ihnen eine Kopfwunde davontrug. Schließlich gelang es ihnen, den Aggressor abzudrängen und festzuhalten.

Die 40 und 43 Jahre alten Männer waren für ihr bemerkenswertes Engagement und die gezeigte Zivilcourage später von der Bundespolizeiinspektion Rosenheim ausgezeichnet worden. Beide waren auch als Zeugen beim Verfahren zugegen. Der Verurteilte, der im Landkreis Mühldorf gemeldete ist, muss zwei Jahre und fünf Monate in Haft und hat die Kosten des Verfahrens zu tragen.

Erstmeldung:

Nach ersten Erkenntnissen hatte der alkoholisierte Mann keine Fahrkarte. Im Verlauf der Fahrpreisnacherhebung machte ihn die Schaffnerin auch auf das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzbedeckung aufmerksam.

Schließlich begann der gebürtige Syrer, der im Rahmen einer Aufenthaltsgestattung in Deutschland lebt, mit der Bahnmitarbeiterin zu streiten. Ein Fahrgast, der auf den Betrunkenen beruhigend einwirken wollte, wurde von diesem unvermittelt tätlich angegriffen. Der 40-Jährige erlitt eine Platzwunde am Kopf. Daraufhin schritt ein weiterer Zeuge ein. Auch den 42-Jährigen ging der mutmaßliche Gewalttäter sofort tätlich an.

Als es den Fahrgästen schließlich gelang, den Aggressor abzudrängen und festzuhalten, schlug dieser mit seinem Kopf mehrfach gegen den Wagenboden – offenbar in der Absicht, sich selbst zu verletzen. Dabei zog er sich eine stark blutende Kopfverletzung zu.

Rettungsdienst, Landes- und Bundespolizei wurden zum Bahnhof nach Ostermünchen gerufen. Der verletzte Mitreisende musste für eine ambulante Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Auch der 24-jährige Streitverursacher wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Dort ist er zur Behandlung stationär eingeliefert worden. Sobald der im Landkreis Mühldorf gemeldete Beschuldigte wieder vernehmungsfähig ist, muss er sich darauf einstellen, dass ihm die Bundespolizei in Rosenheim einige Fragen stellen wird.

Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

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