Grenzkontrolle in Kiefersfelden

Wegen Raubes und Diebstahls gesucht - Mann (42) muss nun Haft antreten

Bei der Grenzkontrolle in Kiefersfelden stellten die Beamten einen gesuchten Rumänen. Gegen ihn lagen Haftbefehle wegen Raubes und Diebstahls vor. Einen Teil hatte er bereits abgesessen, nun muss er für weitere 732 Tage in Haft.

Die Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim im Wortlaut:

A93/Kiefersfelden – Am Samstag (6. März) hat die Rosenheimer Bundespolizei auf der A93 einen gesuchten Rumänen gefasst. Er war in der Vergangenheit mehrfach wegen Raubes und Diebstahls polizeilich in Erscheinung getreten. Seine Rückkehr nach Deutschland endete hinter Gittern. Er muss sich auf einen etwa zwei Jahre langen Gefängnisaufenthalt einstellen.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten die Bundespolizisten einen Pkw mit polnischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers stellte sich heraus, dass der 42-Jährige mit Haftbefehlen der Staatsanwaltschaften in Offenbach am Main und Ulm gesucht wird.

Er war wegen Raubes und wegen Diebstahls in Tateinheit mit Hausfriedensbruch zu Freiheitsstrafen von insgesamt vier Jahren und fünf Monaten verurteilt worden. Davon hatte er einen Teil bereits „abgesessen“, bevor er 2019 in sein Heimatland abgeschoben worden war.

Mit seiner Wiedereinreise nach Deutschland schwor der rumänische Staatsangehörige den erneuten Gang ins Gefängnis regelrecht herauf. Er wird nun auch die verbliebene Restfreiheitsstrafe von insgesamt 732 Tagen verbüßen müssen. Die Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt nach Traunstein.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Barbara Gindl

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