Betrunkener Teenie (18) versteckt sich in Gebüsch

Polizei Rosenheim sprengt feuchtfröhliche Party im Salingarten

Rosenheim - Die Polizei löste ein ausgelassenes Trinkgelage im Salingarten auf. Sieben Personen erhielten einen Platzverweis, am Ende der Kontrolle stolperte noch eine 18-Jährige aus einem Gebüsch, die sich vor den Polizisten versteckt hatte.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Beamte der Rosenheimer Polizei beendet im Salingarten eine schwungvolle und feuchtfröhliche Party. Bereits bei der Annäherung an die siebenköpfige Personengruppe konnte eine ausgelassene Stimmung festgestellt werden.

Um eine Parkbank herum waren mehrere Flaschen Bier und Wein für das weitere Trinkgelage aufgetürmt. Als die Beamten die Gruppe ansprach, gaben sie zu verstehen, dass sie alle befreundet seien und keine Lust haben, jetzt mit der Feier aufzuhören. Auch die gesetzlichen Bestimmungen finden sie erstklassig, interessieren sie aber nicht.

Aufgrund der Satzung der Stadt Rosenheim besteht im Salingarten ein Verbot zum Konsum von alkoholischen Getränken. Die Gruppe, bestehend aus fünf Frauen und zwei Männern, alle im Alter zwischen 18 und 25 Jahre mit Wohnsitz in Rosenheim, haben zudem unterschiedliche Hausstände.

Die Polizei beendete die Party aufgrund Verstößen nach der Stadtsatzung sowie den aktuell geltenden Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes. Die sieben deutlich alkoholisierten Feiernden mussten auf Anordnung der Polizei die Flaschen wegräumen und den Salingarten verlassen.

Kurz nachdem der Platzverweis ausgesprochen war, fiel plötzlich aus einem angrenzenden Gebüsch eine 18-jährige Rosenheimerin direkt vor die Füße der Polizeibeamten. Sie versteckte sich zunächst dort vor der Polizeikontrolle, aufgrund ihrer Alkoholisierung konnte sie sich aber nicht mehr auf den Beinen halten und fiel aus dem Gebüsch.

Gegen alle Personen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, um die betrunkene 18-Jährige kümmerten sich ihre Freunde und nahmen sie mit nach Hause.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Angelika Warmuth / dpa

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