Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Polizei stoppt Irrfahrt bei Irschenberg

Verwirrter SUV-Fahrer (55) gefährdet Verkehr durch waghalsige Manöver auf mehreren Autobahnen

Polizei stoppt waghalsige Irrfahrt bei Irschenberg
+
Aufgrund der waghalsigen Fahrt und der extremen Gefährdungslage wurde das Fahrzeug von der Polizei gestoppt. (Symbolbild)

Irschenberg - Die Polizei stoppte am Freitagnachmittag einen Autofahrer in einem psychischen Ausnahmezustand auf der A8. Der Mann fiel durch seine waghalsige Fahrweise auf. Zusätzlich hatte er noch zwei junge Anhalter mitgenommen. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Am 16. September verständigten mehrere Verkehrsteilnehmer gegen 15 Uhr den Polizeinotruf und gaben an, dass auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung Salzburg ein roter SUV der Marke Renault mit französischen Kennzeichen mehrfach über den Standstreifen überholt und in halsbrecherischer Weise überwiegend mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr.

Verwirrter Autofahrer rast kreuz und quer über Autobahn

Die Geschwindigkeit betrug teilweise deutlich über 150 km/h. Auf Höhe des Irschenbergs wurde das Fahrzeug durch eine zivile Streifenbesatzung eines Video-Fahrzeuges der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim gesichtet. Der Fahrer überholte trotz starken Verkehrsaufkommen mehrfach rechts und gefährdete beim Einscheren andere Verkehrsteilnehmer. Zudem mussten andere Fahrzeuge teilweise sehr stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Nachdem der Fahrer des roten Renault durch das Polizeifahrzeug gestoppt werden sollte, entzog er sich der Kontrolle. Auch eine uniformierte Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim missachtete der Fahrer und fuhr mit ca. 140 km/h an einem Stau am Fuße des Irschenbergs vorbei. Hierbei benutzte der Fahrer auch den Pannenstreifen der Autobahn.

Irrfahrt bei Irschenberg beendet

Aufgrund der waghalsigen Fahrt und der extremen Gefährdungslage wurde das Fahrzeug zur Anhaltung gebracht und mit mehreren zivilen und uniformierten Streifenbesatzung der Grenzpolizei Raubling und Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim gestoppt. Unmittelbar vor der Anschlussstelle Bad Aibling konnte der Fahrer festgenommen werden. Im Zuge der Anhaltung und Festnahme kam es deshalb kurzzeitig zu einer Teilsperrung der Autobahn, welche jedoch nach 20 Minuten wieder aufgehoben werden konnte.

In dem roten Renault befand sich neben dem 55-jährigen Fahrer aus Brasilien zwei deutsche Insassen.

Bei den zwei deutschen Insassen handelte es sich um Tramper, welche auf dem Weg von Deutschland nach Italien waren und unmittelbar zuvor an einem Rasthof nach einer Mitfahrgelegenheit suchten. Ohne den Fahrer des roten SUV’s zu kennen, stiegen die zwei deutschen Urlauber in den Pkw.

Junge Anhalter kommen mit dem Schrecken davon

Bereits unmittelbar nach dem Verlassen des Rasthofes bereuten die zwei Männer ihre Entscheidung und forderten den Fahrer auf, sein Fahrzeug zu stoppen. Dieser Aufforderung kam der Fahrer jedoch nicht nach und blieb nicht mehr stehen. Glücklicherweise wurden die zwei jungen Männer von der Polizei in Sicherheit gebracht, da das Fahrzeug gestoppt werden konnte. Beide blieben bei dem Vorfall unverletzt, erlitten jedoch einen Schock und bedankten sich mehrfach bei der Polizei für das rasche Eingreifen.

Der 55-jährige Fahrer befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand und unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln. Er wurde noch am selben Tag in eine Fachklinik eingewiesen. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Traunstein und Staatsanwaltschaft München II führt die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim alle weiteren Ermittlungen. Unter anderen muss sich der Fahrer wegen Freiheitsberaubung, Gefährdung des Straßenverkehrs und Nötigung verantworten.

Zeugenaufruf der Polizei

Weitere Ermittlungen ergaben zudem, dass der 55-jährige Brasilianer bereits seit mehr mehreren Kilometern unter waghalsiger Fahrweise über die Autobahn A8, A99 und A9 fuhr. Sollten Sie von einem roten Renault SUV mit roten französischen Kurzzeitkennzeichen gefährdet worden sein oder sind Zeuge dieser Irrfahrt geworden, werden Sie gebeten, die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08035-9068-0 zu verständigen.

In diesen Zusammenhang warnt die Polizei eindringlich: Steigen Sie niemals in ein fremdes Fahrzeug, ohne den Fahrer oder die Insassen zu kennen.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Kommentare