Am Bahnübergang in Raubling

Lkw durchbricht Bahnschranke, um Kollision mit Zug zu verhindern

Raubling - Ein 35-jähriger Lkw-Fahrer übersah am Bahnübergang in Pfraundorf das Rotlicht. Als sich plötzlich die Schranken schlossen, drückte der 35-Jährige aufs Gas, um eine Kollision mit einem Zug zu verhindern.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am Montagnachmittag, den 26. August, gegen 15.45 Uhr beschädigte ein 35-jähriger polnischer Lkw-Fahrer mit seinem Lkw-Gespann den Bahnübergang in Pfraundorf im Gemeindegebiet Raubling.

Der Lkw-Fahrer übersah den mit Rot gesperrten Gleisbereich und fuhr bei noch geöffneter Schranke in den Gefährdungsbereich ein. Als sich vor ihm die Schranken schlossen, überriss er, dass gleich ein Zug kommen wird. Er reagierte richtig, drückte aufs Gas und fuhr aus dem Gleisbereich, um ein Unglück zu verhindern. Hierbei brach er eine Schranke ab.

Dennoch griff er fahrlässig in den Bahnverkehr ein und machte sich deshalb eines Vergehens strafbar. Da er polnischer Staatsangehöriger war, musste er eine Sicherheit für das kommende Strafverfahren leisten und konnte anschließend seine Fahrt weiter fortsetzen.

Der Bahnübergang wurde umgehend von einem Techniker der deutschen Bahn wieder in Stand gesetzt. Zur Absicherung der Unfallörtlichkeit waren auch Kräfte der Bundespolizei Rosenheim sowie der Polizei Brannenburg vor Ort.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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