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Auf der St2089 in Raubling

Flintsbacher Radfahrer (16) täuscht Unfallflucht vor – doch Polizei kommt ihm auf die Schliche

Am Dienstag (19. Juli) versuchte ein Flintsbacher Radfahrer nach einem Unfall auf der St2089 in Raubling die Beamten hinters Licht zu führen – ohne Erfolg.

Die Polizeimeldung im Wortaut:

Raubling – Ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat sowie versuchter Strafvereitelung hat sich ein 16-jähriger Fahrradfahrer aus Flintsbach am Inn nach einem Verkehrsunfall, bei dem er selbst verletzt wurde, eingehandelt.

Er hatte zunächst bei der Polizeiinspektion Brannenburg eine Verkehrsunfallflucht gegen Unbekannt angezeigt. Er gab an, dass er auf der Staatsstraße 2089 in der Ortsdurchfahrt Großholzhausen von einem unbekannten Auto abgedrängt worden wäre und dadurch schmerzhaft mit der Leitplanke kollidiert sei. Der Fahrer des Pkw sei anschließend unerkannt geflohen und habe den verletzten Schüler hilflos zurückgelassen.

Sofort eingeleitete Ermittlungen der Polizei ergaben jedoch bald, dass sich der Unfall und die dabei tatsächlich erlittenen Verletzungen des Jugendlichen ganz ohne Beteiligung und Flucht des frei erfunden Autofahrers ereignet hatten. Stattdessen hatte sich der Anzeigenerstatter verkehrswidrig von einem Freund mit einem Motorroller ziehen lassen und kam – nicht ganz ohne Selbstverschulden – infolge zu hoher Geschwindigkeit in einer scharfen Kurve von der Fahrbahn ab.

Den 15-jährigen Rollerfahrer, der nach dem Unfall sehr wohl anhielt und sich um seinen zum Glück nur leicht verletzten Freund kümmerte, erwartete eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung, nicht jedoch wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Pressebericht der Polizeiinspektion Brannenburg

Rubriklistenbild: © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

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