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Raubling: Totalschaden war Datenspender

Betrug: Gestohlener Audi mit "neuer Identität"

Raubling - Da stimmte aber etwas gewaltig nicht: Die Fahnder der Rosenheimer Verkehrspolizei haben die Geschichte eines Audis mit "neuer Identität" ermittelt. Die Details:

Donnerstagnacht auf der Autobahn A8 Höhe Raubling: Die bayerischen Schleierfahnder der Polizeifahndungsstation Kreuth stoppten einen Pkw, Audi A3, mit polnischem Kennzeichen.

Der 25-jährige Fahrer, ein in München lebender Pole, gibt bei der Kontrolle an, dass der Pkw auf seine Mutter in Polen zugelassen sei, aber tatsächlich ihm gehöre. Er kaufte das Auto vor gut einem Jahr aufgrund einer Internetanzeige. Alles schien in Ordnung, bis er nun in die Kontrolle der Schleierfahnder geriet.

Die Polizisten bemerkten nach kurzer Prüfung, dass die Fahrgestellnummer gefälscht war und es sich tatsächlich um einen völlig anderen, aber typgleichen Audi A3 handelte.

Anhand versteckt im Auto angebrachter Kennnummern konnte dessen wahre Identität geklärt werden. Das kontrollierte Fahrzeug stahlen bisher unbekannte Täter Mitte 2014 einem Deutschen in Zwickau und brachten es umgehend nach Polen.

Dort versahen die Täter das Diebesgut mit einer neuen Identität, indem sie einen total zerstörten Unfallwagen aufkauften und die Datenträger und Fahrzeugpapiere für den gestohlenen Pkw verwendeten. Damit verschwand das Diebesgut „spurlos“.

Die Schleierfahnder stellten den Pkw sicher und vernahmen den Polen als Zeugen. Dieser hatte sogar noch Bilder auf seinem Handy, welche er beim Kauf des Pkw vom Verkäufer machte. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Rosenheim.

Die Chancen, dass der geprellte Autokäufer „sein“ Auto wieder bekommt, gehen gegen Null. An gestohlenen Gegenständen kann kein Eigentum erworben werden, auch nicht gutgläubig.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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