Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Pressemitteilung Verkehrspolizei Rosenheim

Schwerer Unfall auf A93: Lkw donnert mit 80 km/h in Stauende

Raubling - Am frühen Dienstagnachmittag hat sich auf der A93 ein schlimmer Unfall ereignet. Auslöser: Ein abgelenkter Lkw-Fahrer, der mit seinem 40-Tonner in ein Stauende donnerte.

Aufgrund von Fahrbahnarbeiten wurde am Dienstagvormittag der rechte Fahrstreifen der zweispurigen A93 Richtung Rosenheim etwa einen Kilometer vor dem Inntaldreieck gesperrt. Der Rückstau zur Unfallzeit (gegen 13.50 Uhr) betrug etwa einen Kilometer. 

Ein 65-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim befuhr mit seinem 40-Tonnen-Sattelzug den rechten Fahrstreifen. Dabei übersah er das Stauende und fuhr mit etwa 80 km/h nahezu ungebremst auf einen auf dem rechten Fahrstreifen langsam rollenden Pkw auf. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls nach links gegen die Betonleitwand geschleudert und blieb quer zur Fahrtrichtung liegen. 

Frauen haben Riesenglück im Unglück

Der Lkw-Fahrer war eigenen Angaben zufolge kurz vor dem Unfall abgelenkt und leitete erst unmittelbar vor dem Aufprall eine Bremsung ein. Im Auto befanden sich zwei Frauen aus Südtirol, welche unterwegs nach München zu einem Popkonzert waren. Die 44-jährige Fahrerin, sie erlitt Prellungen und ein Schleudertrauma, wurde in das Klinikum Bad Aibling eingeliefert. Die 42-jährige Beifahrerin erlitt ebenfalls Prellungen, ein Schleudertrauma und eine blutende Wunde an der Lippe. Sie wurde zur weiteren Behandlung in das Klinikum Rosenheim eingeliefert. 

Am Auto entstand Totalschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Der Lkw wurde an der Front stark beschädigt und musste durch ein örtlich ansässiges Bergeunternehmen abgeschleppt werden. Wegen der Berge- und Reinigungsarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Stau reichte mehrere Kilometer über die Anschlussstelle Brannenburg zurück. 

Der Lkw-Fahrer wird sich laut Angaben der Verkehrspolizei Rosenheim wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten müssen. Er könne von Glück reden, dass die beiden Frauen keine schweren, unter Umständen gar tödliche Verletzungen davon trugen, hieß es seitens der Polizei weiter.

Pressemitteilung VPI Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Kommentare