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In Gemeinschaftsunterkunft in Raubling

Mitbewohner mit Holzstock schwer verletzt

Raubling - Am 21. November wurde in einer Gemeinschaftsunterkunft ein Mitbewohner mit einem Holzstock angegriffen und schwer verletzt, deswegen ermitteln die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Ein 35-jähriger Asylbewerber, der in einer Gemeinschaftsunterkunft in Raubling wohnte, geriet am Abend des 21. November in Rage, holte aus seinem Zimmer einen Holzstock und ging damit auf einen 27 Jahre alten Mitbewohner in der Unterkunft los. Der Tatverdächtige schlug dem Geschädigten den Stock auf den Kopf und verletzte diesen dabei schwer, aber nicht lebensgefährlich. Ein anderer Mitbewohner ging schließlich dazwischen und verhinderte womöglich Schlimmeres.

Der Täter flüchtete nach der Tat aus dem Haus und konnte von Polizeibeamten rund eine Stunde später im Ortsgebiet von Raubling widerstandslos festgenommen werden. Weil der 35-Jährige psychische Auffälligkeiten zeigte, wurde er in eine Fachklinik eingewiesen. 

Psychologisches Gutachten:

Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache werden vom Fachkommissariat K1 der Kripo Rosenheim durchgeführt. Ein erstes ärztliches Gutachten bescheinigt, dass der 35-jährige mutmaßliche Täter an einer psychischen Erkrankung leidet. Gegen ihn wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim ein Unterbringungsbefehl erlassen. Der Beschuldigte bleibt bis auf weiteres in der geschlossenen Abteilung einer Fachklinik.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © pa

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