Bei Kontrolle in Raubling entdeckt

"Äußerst auffälliger Fahrstil": Polizei stoppt private Fahrstunde

Raubling - Weil er sich die kostspieligen Fahrstunden für seinen Sohn sparen wollte, ließ ein Raublinger ihn mit seinem Auto auf der Straße üben. Doch die Polizei machte einen Strich durch diese Rechnung.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am 29.06.2020 führten Beamte der Polizeiinspektion Brannenburg in den frühen Abendstunden, Verkehrskontrollen im Gemeindebereich von Raubling durch. Den Beamten fiel dabei ein Fahrzeug auf, welches einen äußerst auffälligen „Fahrstil“ aufwies. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich schnell der Grund hierfür heraus.

Ein 48-jähriger Mann aus Raubling, machte mit seinem 18-jährigen Sohn „private Fahrstunden“, da er sich die kostspieligen Fahrstunden sparen wollte.

Den jungen Mann erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Gegen den 48-jährigen Vater wird ebenfalls ermittelt. Da er der Halter des Fahrzeugs ist, hat sich dieser wegen des Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis strafbar gemacht.

Die Polizei rät:

Wer privat Autofahren üben möchte, kann dies meist schon gegen eine geringe Gebühr auf einem offiziellen Verkehrsübungsplatz tun - Voraussetzung: Hier muss ein Beifahrer mit an Bord sein, der über eine gültige Fahrerlaubnis verfügt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Kommentare