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"Rollende Zeitbombe" am Inntaldreieck gestoppt

Auf dieser Schrottfelge von Ungarn bis nach Raubling

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Raubling - Bei einer Routinekontrolle auf der A8 am Inntaldreieck landete die Verkehrspolizei einen Volltreffer und zog eine "tickende Zeitbombe" aus dem Verkehr:

Im Rahmen einer routinemäßigen Streifenfahrt auf der A8 im Bereich Inntaldreieck wurde am Dienstag vom Schwerlastkontrolltrupp der Verkehrspolizei Rosenheim ein ungarischer Sattelzug festgestellt, bei dem am Auflieger bei genauerem Hinsehen auf der ersten Achse ein Reifen sich bereits auflöste. Der Sattelzug wurde sofort angehalten und einer genaueren technischen Kontrolle unterzogen.

Dabei stellten die Beamten folgende Defekte fest: Auf der ersten Achse des Sattelzuges rechts hatte sich der Reifen bereits aufgelöst und die Felge hing nur noch lose am Fahrzeug. Vermutlich durch einen Anstoß hatten sich die Radmuttern bereits größtenteils abgelöst. Aufgrund dieses Schadens wurde die Federung beschädigt, was zur Folge hatte, dass die gesamte Luftsteuerung am Auflieger ohne Funktion war. 

Des Weiteren wurde dadurch der Unterfahrschutz beschädigt. Bei einer Weiterfahrt hätte sich der Rest des Reifens und die Felge vom Fahrzeug gelöst und wäre auf der Autobahn gelegen.

Bei der Kontrolle der Ladung, die aus 37 Papierrollen bestand, war die Ladungssicherung wegen fehlender Antiruschtmatten und defekten Spanngurten völlig unzureichend.

Die Weiterfahrt ist nur nach einer Reparatur des gesamten Aufliegers und einer neuen Ladungssicherung möglich. Der 50-jährige ungarische Fahrer und die Transportfirma müssen nun mit empfindlichen Geldbußen rechnen.

Pressemeldung VPI Rosenheim

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