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Hochkonjunktur bei illegalen Einreisen

Raubling - Die Bundespolizei hat am Freitagmorgen auf der A93 zwei Busse kontrolliert. Sechs Personen verstrickten sich bei der Kontrolle in Widersprüche.

Auf Höhe der Ortschaften Raubling und Brannenburg zogen Fahnder der Rosenheimer Bundespolizei zwei Reisebusse aus Italien aus dem Verkehr. Unter den überwiegend italienischen Fahrgästen befanden sich auch Reisende somalischer, nigerianischer, ghanaischer und irakischer Herkunft. Diese hatten italienische Aufenthaltsgenehmigungen, die üblicherweise von ausländischen Touristen anlässlich kurzzeitiger Besuchsreisen mitgeführt werden. Auf Nachfrage der Bundespolizisten machten die sechs Männer im Alter zwischen 19 und 34 Jahren zu den Gründen ihres Aufenthalts zunächst widersprüchliche Angaben.

Zur weiteren Klärung mussten sie den Beamten daher in die Rosenheimer Dienststelle folgen. Wie sich herausstellte, wollten die Afrikaner und der Iraker in Deutschland leben beziehungsweise arbeiten. Hierfür hätten sie jedoch ganz andere Genehmigungen benötigt. Das Visum des Nigerianers war ohnehin abgelaufen. Alle sechs wurden wegen illegaler Einreise angezeigt. Sie werden Deutschland voraussichtlich schon bald wieder in Richtung Italien verlassen müssen. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei haben die Festgenommenen ihre Papiere ganz offiziell von den italienischen Behörden bekommen.

Rund 120 derartiger Fälle hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim seit Anfang März festgestellt. Es handelte sich überwiegend um Afrikaner, die ursprünglich in Italien als Flüchtlinge untergekommen waren. Unter der Maßgabe Italien zu verlassen, werden dort offenbar außer den Fremdenpässen und Aufenthaltsgenehmigungen pro Person auch noch 500 Euro für den vorübergehenden Lebensunterhalt zur Verfügung gestellt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei