Pressemeldung Polizeiinspektion Brannenburg

Frau (38) fährt auf St2010 als ihr plötzlich ein herrenloser Anhänger entgegen kommt

Raubling - Glück im Unglück hatte eine 38-jährige Amerangerin als sie von Bad Feilnbach in Richtung Rosenheim fuhr. Ihr kam nämlich ein Anhänger ohne Zugfahrzeug entgegen und kollidierte beinahe mit dieser. Nur durch ein Ausweichen konnte sie den Zusammenstoß mit dem Anhänger verhindern.

Am Mittwoch, den 24. Oktober, kam es auf der Staatsstraße 2010 bei Wasserwiesen (Gemeindegebiet Raubling) zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. 

Ein 37-jähriger Schausteller aus dem Landkreis Unterallgäu fuhr mit seiner Zugmaschine und seinen beiden Anhängern von Rosenheim in Richtung Bad Feilnbach. Plötzlich nahm der Fahrer einen lauten Knall wahr und er wurde von einem seiner Anhänger überholt. Der Anhänger geriet auf die Gegenfahrbahn und kam einer nichtsahnenden 38-Jährigen frontal entgegen

Sie wich aus, geriet hierbei ins Schlingern und kam nach links von der Fahrbahn ab. Auf Grund des Kontrollverlusts über ihren Wagen prallte sie frontal gegen einen Baum. Man kann von Glück sprechen, dass die 38-jährige Amerangerin nicht verletzt wurde, sondern mit dem Schrecken davon kam. Bei ihrem Ausweichmanöver touchierte die 38-jährige zu guter Letzt noch einen 41-jährigen Bad Feilnbacher, welcher hinter dem Anhängergespann des Allgäuers fuhr. 

Der Wagen der Amerangerin sowie der Anhänger des Allgäuers erlitten einen Totalschaden und mussten abgeschleppt werden. Da der Anhänger ebenfalls von der Fahrbahn abkam und in einem Waldgebiet landete, war dessen Bergung sehr schwierig. Der Kofferaufbau trennte sich vom eigentlichen Fahrgestell, sodass dieser nicht ohne weiteres herausgezogen werden konnte. Nach ersten Versuchen musste letztendlich Spezialgerät anrücken um den schrottreifen Anhänger vom Straßenrand zu entfernen. 

Dies spürten auch die Verkehrsteilnehmer welche über Wasserwiesen nach Bad Feilnbach fahren wollten. Die Fahrbahn wurde im Zeitraum von 18 bis 21 Uhr phasenweise voll gesperrt, da bei der Bergung die Gefahr bestand, dass umherfliegende Teile andere Fahrzeuge beschädigen hätten können. Zu gravierenden Verkehrsbehinderungen kam es allerdings nicht. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 17.000 Euro. Dies ist allerdings erträglich, wenn man bedenkt welche schwerwiegenden Unfallfolgen für die 38-jährige Amerangerin entstehen hätten können. Erfreulich war, dass nach dem Verkehrsunfall sehr viele Verkehrsteilnehmer stehen blieben, sich um die Unfallbeteiligten kümmerten, die Unfallstelle mit ihren Fahrzeugen absicherten und sich als Zeugen zur Verfügung stellten. Ein Verhalten, dass angesichts der sehr kalten Temperaturen Anerkennung verdient und aus Sicht der Polizei sehr lobenswert ist.

Pressemeldung Polizeiinspektion Brannenburg

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