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Einsatz der Bundespolizei auf der A8 bei Rohrdorf

Schrecksekunde für Lkw-Fahrer (52): Schreie dringen aus Auflieger

Schrecksekunde für einen Lkw-Fahrer: Am späten Mittwochnachmittag (29. September) hat der Fahrer eines Sattelzuges mit serbischer Zulassung bei der Pause an der Tank- und Rastanlage Samerberg Nord Schreie und Klopfgeräusche in seinem Anhänger gehört.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Rohrdorf/A8/Rosenheim - Der 52-jährige Berufskraftfahrer hat sofort dafür gesorgt, dass Hilfe geholt wird. Noch während der Notruf abgesetzt worden ist, wurde die Plane des Lkw-Aufliegers von innen aufgeschnitten. Aus der Öffnung sprangen vier Personen, die sich zügig vom Autobahnparkplatz entfernten. Kurze Zeit später konnte die Bundespolizei alle vier nahe der A8 bei Rohrdorf in Gewahrsam nehmen. Inzwischen wurden Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern aufgenommen.

Die aufgeschnittene Plane des Lkw-Anhängers.

Eigenen Angaben zufolge handelt es sich bei den Insassen des Aufliegers um afghanische Staatsangehörige im Alter von 16, 18, 24 und 39 Jahren. Keiner von ihnen konnte sich ausweisen. In der Bundespolizei-Dienststelle in Rosenheim berichteten sie, dass sie in der Nacht zuvor in Slowenien mithilfe von Schleusern in den Anhänger gelangt waren. Diese hätten für die Organisation der illegalen Mitfahrt mehrere Tausend Euro von ihnen beziehungsweise ihren Verwandten verlangt. Aus Afghanistan wären sie aus Furcht vor den Taliban geflohen. Nach Europa seien sie von der Türkei aus geschleust worden.

Ersten Erkenntnissen der Bundespolizei zufolge hatte der serbische Lkw-Fahrer zum Zeitpunkt des heimlichen Zustiegs geschlafen und nichts von dem Eindringen der Migranten in den Auflieger gemerkt. Er konnte nach seiner Befragung die Weiterfahrt antreten. Die Bundespolizisten leiteten die erwachsenen Geschleusten im Anschluss an ihre Erstversorgung einer Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, den minderjährigen Afghanen dem zuständigen Jugendamt zu.

Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch / dpa

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