Am Rosenheimer Bahnhof

Teenager beleidigt Bundespolizisten als "Nazischweine"

Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Mittwoch (26. Februar) am Rosenheimer Bahnhof einen Jugendlichen festgenommen. Er war ohne Dokumente, aber mit einer offenbar gestohlenen Uhr unterwegs. Als die Beamten aufgrund des Straftatverdachts seine Identität feststellen wollten, vergriff er sich gehörig im Ton.

Die Pressemitteilung im Wortlaut 

In den Nachmittagsstunden kontrollierten die Bundespolizisten einen Teenager, der sich im Bahnhofsbereich aufhielt. Statt eines Ausweises führte er eine original verpackte Damen-Smartwatch im Wert von mehreren hundert Euro mit. Einen Beleg für deren Kauf hatte der Jugendliche ebenso wenig wie Barmittel. Die Überprüfung seiner genannten Personalien brachte vor Ort keine Erkenntnisse. 

Aufgrund des Verdachts des Diebstahls musste er den Beamten zu den Diensträumen der Bundespolizeiinspektion Rosenheim folgen. Dort wurde der Festgenommene aggressiv und beleidigte die Beamten mehrfach unter anderem mit den Worten „Nazischweine“ und „Arschloch“.

Als er sich wieder beruhigt hatte, erklärte er, dass er syrischer Staatsbürger sei und in Rosenheim wohne. Zur Herkunft der Uhr machte der 15-jährige Junge widersprüchliche Angaben. Er wurde den verständigten Kollegen der bayerischen Landespolizei übergeben. Die Polizeiinspektion Rosenheim hat die weiteren Ermittlungen wegen Diebstahls und Beleidigung übernommen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

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