In einem Zug zwischen München und Rosenheim

Junger Mann beschützt Zugbegleiterin vor aggressivem "Fahrgast"

Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei sucht Zeugen, die am Samstag in den frühen Abendstunden die Bedrohung einer Zugbegleiterin aus direkter Nähe beobachtet und sogar helfend eingegriffen haben.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Ein nigerianischer Staatsangehöriger war am Samstag, den 30. März, ohne Fahrschein in einem Regionalzug von München nach Rosenheim unterwegs. Als die Bahnmitarbeiterin den Mann dabei ertappte, drohte er, ihr das Leben zu nehmen. Zu Beginn der Auseinandersetzung zwischen dem 33-Jährigen und der Zugbegleiterin befand sich eine etwa sechsköpfige Gruppe in unmittelbarer Nähe. Einer der jungen Männer stellte sich sogar schützend vor die Mitarbeiterin der Bahn, als der Nigerianer versuchte, die eingeschüchterte Frau zu bedrängen und zu verfolgen.

Bei Eintreffen des Zuges in Rosenheim gegen 18.30 Uhr wurde der aggressive Fahrgast von alarmierten Bundespolizisten in Empfang genommen. Auch die Zeugen stiegen aus und verließen unerkannt den Bahnhof. Die Ermittler der Bundespolizei gehen davon aus, dass der junge Mann und die anderen Angehörigen der Gruppe im Alter zwischen 20 und 25 Jahren sachdienliche Hinweise zum Tathergang geben können. Sie werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter 08031/8026-2102 zu melden.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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