Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Doppelt registriert: Bundespolizei nimmt Iraker fest

Rosenheim/A93 – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Donnerstagabend, den 13. Juni auf der A93 nahe Brannenburg zwei irakische Insassen eines Reisebusses aus Italien vorläufig festgenommen.

Zwar verfügen die beiden Iraker über Reisepässe und griechische Aufenthaltspapiere, dennoch mussten sie ihre Reise unterbrechen. Der Vorwurf: Sozialleistungsbetrug. 

Wie sich bei der Überprüfung ihrer Personalien herausstellte, waren die beiden irakischen Staatsangehörigen 2018 erstmals nach Deutschland gekommen. Damals hatten sie um Asyl ersucht und erlangten ein Aufenhaltsrecht. Einer der beiden hat seinen Wohnsitz in Nürnberg angemeldet. Die Bundespolizisten fanden ferner Unterlagen, aus welchen sich ergibt, dass der Mann von Bezahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz profitiert. Den Nachforschungen zufolge geniesen die zwei Iraker allerdings ebenfalls seit 2018 als anerkannnte Flüchtlinge in Griechenland Schutz. Insofern ergab sich für die Beamten der Verdacht des Sozialleistungsbetrugs. 

Die beiden Festgenommenen wurden zur Inspektion der Rosenheimer Bundespolizei gebracht. Ihr Bus fuhr ohne sie in Richtung München weiter. Erst nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten sie ihre Reise fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen wurden von der zuständigen Dienststelle der Landespolizei übernommen.

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