Auf der A93

Zahlen und zurück: Bundespolizisten verweigern Österreicher die Einreise

+

Rosenheim / A93 – Am Mittwoch, den 29. April haben Bundespolizisten einen österreichischen Staatsangehörigen auf der A93 um 1.500 Euro "erleichtert".

Die Meldung im Wortlaut:

Wie sich bei der Überprüfung seiner Personalien herausstellte, lag gegen den 42-jährigen Pkw-Insassen ein Strafbefehl des Amtsgerichts Miesbach aus dem Jahr 2018 vor. Demnach musste er die Geldstrafe wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zahlen. 

Nachdem er seine Justizschulden in der Kontrollstelle nahe Kiefersfelden beglichen hatte, schickte ihn die Rosenheimer Bundespolizei sofort wieder nach Österreich zurück. Ihm war entsprechend der Regelungen zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus die Einreise verweigert worden, da er bei der Grenzkontrolle keinen triftigen Grund für seine Reise nach Deutschland anführen konnte

Ähnlich erging es zuvor einem ukrainischen Fahrzeugführer. Auch er wurde in Ermangelung eines dringenden Einreisegrunds von der Bundespolizei nach Österreich zurückgewiesen, nachdem er die gegen ihn verhängte Geldstrafe gezahlt hatte. Der 34-Jährige musste laut Strafbefehl der Nürnberger Justiz wegen illegaler Einreise noch rund 230 Euro abgeben.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Kommentare