Schwere Arbeitsunfälle in Rosenheim

Wasserburger (18) verletzt sich mit Messer - Arbeiter (56) stürzt von umfallendem Gerüst

Gerüst Symbolbild
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Gerüst (Symbolbild).

Rosenheim - Zu zwei folgenschweren Arbeitsunfällen kam es am Donnerstag (22. April) im Stadtgebiet. Zwei Arbeiter wurden dabei erheblich verletzt. Die Polizei ermittelt.

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Wasserburger (18) verletzt sich mit Cuttermesser

Ein 18-jähriger Auszubildender aus Wasserburg war gegen 9 Uhr in der Klepperstraße damit beschäftigt, mit einem sog. Cuttermesser Ware zu öffnen. Vermutlich rutschte er mit der Klinge bei der Tätigkeit versehentlich ab und schnitt sich dabei tief in die Hand. Die stark blutende Wunde wurde vom Rettungsdienst versorgt und anschließend weiter ambulant im Klinikum Rosenheim behandelt. Fremdverschulden ist auszuschließen.

Arbeiter (56) stürzt von umfallendem Gerüst

Ein 56-jähriger Arbeiter war gegen 8.45 Uhr in der Anton-Jakob-Straße mit Fassadenarbeiten beschäftigt. Für die Tätigkeit wurde ein rollfähiges Gerüst aufgebaut und der Mann aus Prien begann in einer Höhe von rund drei Meter mit Schalungsarbeiten. Das Gerüst kippte plötzlich um und der alleine auf dem Gerüst stehende Mann fiel aus einer Höhe von rund drei Meter auf den leicht kiesbedeckten Boden. Nach ersten medizinischen Erkenntnissen können Frakturen nicht ausgeschlossen werden, Lebensgefahr besteht nicht. Die Polizei ermittelt nun mögliche Gründe für das Umfallen des Gerüstes.

Pressemitteilung Polizei Rosenheim

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