Mehrere Kontrollen im Laufe der vergangenen Woche

"Autoposer"- Kontrollen der Polizei im Raum Rosenheim erfolgreich

Rosenheim - Die Beamten der Rosenheimer Polizei führten in letzter Zeit wiederholt Verkehrskontrollen durch, um „Raser“ und sog. „Autoposer“ anzuhalten, zu belehren oder als eine der letzten Möglichkeiten, deren Auto aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die Maßnahmen erfolgen in Absprache mit den Zulassungsbehörden oder den Verfolgungsbehörden, wie die Zentrale Bußgeldstelle oder die Staatsanwaltschaft Rosenheim.

Im Laufe der letzten Wochen konnten wiederholt derartige Fahrer angehalten und kontrolliert werden.

Rosenheim, Kufsteiner Straße, 20.Mai, 18 Uhr

Einen 42-jährigen Autofahrer aus Raubling kontrollierten die Beamten der Rosenheimer Polizei. Am Opel wurden technische Veränderungen und Umbauten festgestellt, die nicht im Fahrzeugschein eingetragen oder eine Allgemeine Betriebserlaubnis hatte.

Die selbst eingebaute Auspuffanlage hatte keine Zulassung und war nicht von einem Gutachter abgenommen und für den Straßenverkehr freigegeben. Auch die Rad-/Reifenkombination war im Fahrzeugschein nicht eingetragen. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.

Rosenheim, Ebersberger Straße, 20.Mai, 16.45 Uhr

Am VW eines 25-jährigen Mannes aus Rosenheim konnte ein verändertes Geräuschverhalten der Abgasanlage durch eine Streife der Rosenheimer Polizei wahrgenommen werden. Eine andere Anlage ohne Typengenehmigung war verbaut. Die hintere Radaufhängung wurde derart verändert und nach unten geschraubt, dass hier die Betriebserlaubnis ebenfalls schon alleine dadurch erlosch. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.

Kolbermoor, Friedrich-Ebert-Straße, 20.Mai, 20.45 Uhr

Bereits in Rosenheim fiel einer Streife ein Mercedes in der Äußeren-Münchener-Straße auf, die Anhaltung konnte aber erst in Kolbermoor erfolgen. Am Mercedes, gelenkt von einem 36-jährigen Rosenheimer, konnten technische Veränderungen an der Rad-/Reifenkombination festgestellt werden. Die Reifen auf der Hinterradachse waren derart abgefahren, dass teilweise die Karkasse zu sehen war.

Eine Weiterfahrt vor Ort wurde untersagt, der Mercedes zur Erstellung eines Gutachten sichergestellt und noch vor Ort abgeschleppt. Ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg ist die Folge. Der Beifahrer, ein 51-jähriger Mann aus dem Raum Kolbermoor, war mit der polizeilichen Maßnahme nicht einverstanden.

Provokativ störte er mehrfach das polizeiliche Handeln und er musste von der Einsatzörtlichkeit von den Beamten weggedrückt werden. Im weiteren Verlauf beleidigte er die eingesetzten Polizisten als „blöde Vögel“. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

Rosenheim, Bismarckstraße, 20.Mai, 20.45 Uhr

An einem VW, gelenkt von einer 47-jährigen Frau aus Freiburg, wurden technische Veränderungen festgestellt. Die Motorhaube wurde mittels Spachtelmasse nach vorne gezogen, auch die vorderen Scheinwerfer wurden bedeckt, dass die Lichtleistung/Ausleuchtung massiv eingeschränkt wurde. Auch hier ist ein Bußgeldverfahren die Folge.

Rosenheim, Am Gries, 20.Mai, 22.00 Uhr

Am VW eines 22-jährigen Fahrers aus Schechen wurden feststehende Fahrtrichtungsanzeiger festgestellt und die Radmuttern ragten über die Karosseriemessung hinaus. Dies führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und die Weiterfahrt wurde vor Ort noch untersagt. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.

Rosenheim, Kufsteiner Straße, 26.Mai, 20.45 Uhr

An einem BMW, gelenkt von einer 24-jährigen Frau aus Kiefersfelden, wurden feststehende Fahrtrichtungsanzeiger (sog. US-Style) festgestellt. Dies führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet.

Pressemeldung Polizei Rosenheim

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