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Bus fährt mit elf Personen weniger weiter

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Rosenheim - Eine nicht ganz freiwillige Pause musste ein Busfahrer am Mittwoch auf der Inntalautobahn einlegen: Er hatte auch einige Reisende ohne Papiere mit an Bord.

Rosenheimer Grenzfahnder stoppten am Mittwoch, den 4. Februar, den italienischen Fernreisebus zwischen Oberaudorf und Brannenburg. Am Ende der Personenkontrollen stand fest, dass elf Fahrgäste ihre Reise nicht mit dem Busunternehmen, sondern mit der Bundespolizei fortzusetzen hatten. Acht von ihnen wurde vorgeworfen, sich mit falschen Papieren ausgewiesen zu haben, um sich illegal in Deutschland aufhalten zu können.

Bei den am Autobahnparkplatz Kranzhorn festgenommen Personen handelt es sich um acht Somalier, darunter zwei 15-jährige Mädchen, einen Senegalesen, einen Inder und eine Bosnierin. Die acht somalischen Staatsangehörigen versuchten vergeblich, den Beamten mit italienischen Pässen und Aufenthaltserlaubnissen vorzugaukeln, dass sie sich rechtmäßig in der Bundesrepublik aufhalten dürften. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei wurden die ausgehändigten falschen Dokumente auf dem „Schwarzmarkt“ in Italien beschafft.

Die Frau aus Bosnien sowie die Männer aus Indien und dem Senegal verfügten nicht über die erforderlichen Visa oder Ausweise für die Einreise. Während die 36-jährige Bosnierin und der 55-jährige Inder noch am selben Tag wieder ausreisen mussten, konnte der 25-jährige Senegalese vorerst an die Münchner Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet werden.

Auch die anderen unerlaubt Eingereisten aus Somalia im Alter von 19 bis 22 Jahren wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der zuständigen Flüchtlingsstelle zugeleitet. Da die beiden somalischen Minderjährigen ohne Eltern oder Verwandte unterwegs waren, nahm sich das Kreisjugendamt ihrer an. Die Bundespolizei in Rosenheim schließt nicht aus, dass die unerlaubten Einreisen mit dem Bus von Schleusern in Italien organisiert worden sind.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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