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Zugfahrt von München nach Salzburg

Zugbegleiterin von 17-Jährigen sexuell belästigt

Rosenheim - Von einem 17-jährigen Tunesier ist am Dienstag eine Zugbegleiterin beleidigt und sexuell belästigt worden. Zuvor hatte sie ihn von der Weiterfahrt ausgeschlossen.

Bundespolizisten haben am Dienstag, den 28. April einen 17-jährigen Tunesier am Rosenheimer Bahnhof festgenommen. Der junge Mann war von einer Zugbegleiterin während der Fahrt von München nach Salzburg ohne Fahrschein kontrolliert und daraufhin von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden. Dies quittierte der Tunesier mit rüden Beschimpfungen, Gewaltausbrüchen und sexueller Nötigung.

Der 17-Jährige verhielt sich aggressiv und entblößt sich

Die Rosenheimer Bundespolizei war in den frühen Morgenstunden durch die Notfallleitstelle über den jungen „Schwarzfahrer“ informiert worden. Am Bahnsteig stießen die Beamten auf vier Mitarbeiter der Deutschen Bahn im Streitgespräch mit dem tunesischen Staatsangehörigen. Der 17-Jährige verhielt sich aggressiv und schlug und trat um sich. Laut Zeugenaussagen hatte er beim Ausstieg aus dem Zug die Zugbegleiterin als Schlampe beschimpft und ihr an die Brust gefasst. Zudem habe er seine Hose geöffnet und an seinem Glied herumgespielt. Auch den Beamten gegenüber verhielt er sich unkooperativ und lehnte eine Atemalkoholmessung ab. Zur Klärung des Sachverhalts wurde er mit zur Dienststelle genommen.

Da sein offenbar verwirrter Zustand eine umfassende Befragung nicht zuließ, wurde der tunesische Staatsangehörige auf richterliche Anordnung zur Untersuchung ins Inn-Salzach-Klinikum gebracht. Ob und wann er an seinen vorübergehenden Wohnsitz in einer Asylunterkunft zurückkehren kann, steht derzeit nicht fest. Er wird sich wegen Erschleichens von Leistungen, Beleidigung und sexueller Nötigung strafrechtlich verantworten müssen.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © BIP Rosenheim

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