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Zwischen Chiemsee und Zugspitze

Grenzpolizei am Wochenende schwer beschäftigt: 50 Personen wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt

Die Polizei hat am Wochenende drei Fälle mit Festnahmen wegen Schleusungsverdachts bearbeitet und rund 50 Personen wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Kiefersfelden / Bad Aibling / Mittenwald – Die Bundespolizei hat am Wochenende (7./8. August) in drei Fällen Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern aufgenommen. Die mutmaßlichen Schleuser sind zusammen mit 13 Migranten im Bereich zwischen Chiemsee und Zugspitze bei Grenzkontrollen festgestellt worden. Im selben Zeitraum hat die für diesen Grenzabschnitt zuständige Bundespolizeiinspektion Rosenheim insgesamt rund 50 Personen wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt.

Auf der A8 bei Bad Aibling stoppten Bundespolizisten am frühen Sonntagabend einen in Belgien zugelassenen Wagen. Am Steuer des Fahrzeugs saß ein Iraner, der sich mit belgischen Dokumenten ordnungsgemäß ausweisen konnte. Seine vier Begleiter, ebenfalls iranische Staatsangehörige, verfügten nicht über die erforderlichen Dokumente für den in Deutschland geplanten Aufenthalt. Nach ersten Erkenntnissen sind die Iraner in der Vergangenheit bereits in Belgien registriert worden. Daher wurden sie nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen dorthin weitergeleitet.

Eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Schleuserei musste zuvor auch ein 20-jähriger-Fahrer entgegennehmen. Der Afghane beförderte in seinem in Österreich zugelassenen Auto zwei Landsleute. Bei der Kontrolle auf der A93 nahe Kiefersfelden konnte keiner der drei jungen Männer einen Reisepass vorweisen. Ersten Ermittlungen zufolge waren sie bereits in Österreich registriert. Ihnen wurde die Einreise verweigert, sodass sie ins Nachbarland zurückkehren mussten.

Am späten Samstagvormittag wurde ein Auto mit französischen Kennzeichen am Grenzübergang bei Mittenwald gestoppt. Alle acht Insassen waren ohne die für die Einreise erforderlichen Papiere unterwegs. Wie sich herausstellte, sind die syrischen Staatsangehörigen bereits in Frankreich gemeldet. Nachdem ihr 42-jähriger Fahrer wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt worden war, verweigerte die Rosenheimer Bundespolizei ihnen die Einreise. Sie wurden an die französischen Behörden weitergeleitet.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Carsten Rehder

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