Rettungskräfte müssen Wohnungsinhaber wecken

Schlechte Idee: Rosenheimer (61) will mit rund zwei Promille kochen - Einsatz für Feuerwehr

Rosenheim - Einem ausgelösten Rauchmelder sowie aufmerksamen Anwohnern ist es wohl zu verdanken, dass der Kochversuch eines 61-Jährigen in der Rosenheimer Alpenblickstraße am Samstagnachmittag nicht in einer Katastrophe endete.

Gegen 16.15 Uhr alarmierten Anwohner in der Rosenheimer Alpenblickstraße am 2. Januar die Rettungskräfte, nachdem sie einen ausgelösten Rauchmelder wahrnehmen und auch bereits Rauch in einer Wohnung sehen konnten. Die schnell am Einsatzort eingetroffenen Kräfte der Feuerwehr öffneten unter schwerem Atemschutz die Wohnungstür und kamen dort der Ursache für die Rauchentwicklung schnell auf die Schliche.

Während der 61-jährige Wohnungsinhaber von den Floriansjüngern tief schlafend auf seiner Couch festgestellt wurde, entdeckten die Rettungskräfte in der Küche einen Topf mit angebranntem Essen auf dem eingeschalteten Herd. Dieser Topf wurde von der Feuerwehr entfernt, im Anschluss wurde der 61-Jährige geweckt und die verrauchte Wohnung belüftet.

Wie die Polizeiinspektion Rosenheim mitteilt, wollte sich der Wohnungsinhaber etwas zu essen kochen, als er eingeschlafen war. Der Grund dafür war ebenfalls schnell gefunden - ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund zwei Promille. Den Rosenheimer erwartet ein Bußgeldverfahren, letztlich ist es in diesem Fall wohl lediglich den Rauchmeldern sowie den aufmerksamen Nachbarn zu verdanken, dass sich aus dem angebrannten Essen kein Küchenbrand entwickelte. So liegt der Sachschaden laut Informationen der Polizei bei lediglich rund 50 Euro und es gab keine Verletzten zu beklagen.

aic/Polizeiinspektion Rosenheim

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