Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Trampen der etwas anderen Art - Mann (25) legt Zugverkehr lahm

Rosenheim - Am Dienstag sorgte ein Mann für eine Viertelstündige Sperre des Zugverkehres. Der 25-Jährige hatte sich wohl in den Kopf gesetzt, als Tramper mit einem Fernzug mitzufahren:

Ein 25-Jähriger hat am Dienstag, den 30. Oktober, für einen Polizeieinsatz bei Rosenheim gesorgt. Der Österreicher hatte sich offenbar in den Kopf gesetzt als Anhalter mit dem Zug nach Berlin zu fahren. Deshalb stellte er sich den Erkenntnissen der Bundespolizei zufolge an die Gleise der Hauptstrecke Salzburg – München und wartete darauf, dass ihn ein Fernreisezug mitnimmt. Statt eines Reisezuges kam aber die Polizei.

Ein Anwohner am Rosenheimer Stadtrand bemerkte den „Tramper“, der sich gefährlich nahe an den Gleisanlagen befand und setzte telefonisch einen Notruf ab. Mehrere alarmierte Streifen von Landes- und Bundespolizei machten sich sogleich mit Blaulicht und Martinshorn auf die Suche nach dem Anhalter. Nach wenigen Minuten konnten die eingesetzten Polizeikräfte die gesuchte Person an der gesperrten Bahnlinie wohlbehalten in Gewahrsam nehmen. 

Der Mann schilderte den Beamten sein völlig abwegiges Reisevorhaben. Da er einen verwirrten Gesamteindruck machte, wurde seine Einlieferung in eine Klinik veranlasst. Der Streckenabschnitt zwischen Bad Endorf und Rosenheim war für den Zugverkehr eine viertel Stunde lang komplett gesperrt.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

Zurück zur Übersicht: Polizei

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT