Er wollte ohne Ticket von Rosenheim weiterfahren

Kufsteiner (26) aus Zug geworfen: Droht, „Hurensöhne“ mit Molotow-Cocktail zu bewerfen

Rosenheim - Ein Kufsteiner (26) löste am Mittwoch (25. November) einen Polizeieinsatz am Rosenheimer Bahnhof aus. Da er sich einfach nicht beruhigen ließ, durfte er auf der Wache übernachten.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Einem 26-jährigen Kufsteiner wurde die Mitfahrt in einem Zug aufgrund seines ungebührlichen Verhaltens verweigert, zudem hatte er kein Geld dabei und wollte ohne zu bezahlen weiterreisen. Der Zug fuhr deshalb ohne ihn weiter und der Österreicher war damit nicht einverstanden. Der Mann lehnte ab zu gehen und den Bahnhofsvorplatz zu verlassen, weshalb die Beamten der Bundespolizei zur Unterstützung Beamte der Rosenheimer Inspektion verständigten.

Der 26-Jährige weigerte sich weiterhin, den Bahnhofsbereich trotz mehrfacher Aufforderung zu verlassen. Er zeigte sich mehr und mehr aggressiv, beleidigte die anwesenden Beamte als „Hurensöhne“ und betitelte sie mit sexistischen Schimpfwörtern. Auch drohte er ihnen an, auf sie einen Molotow-Cocktail zu werfen.

Der Österreicher wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und zur Rosenheimer Inspektion verbracht. Seine Schimpftiraden nahmen kein Ende und als er aufgrund seiner Aggression und erkennbaren Alkoholisierung in eine Ausnüchterungszelle verbracht werden sollte, griff er plötzlich eine 25-Jährige sowie einen 28-jährigen Polizeibeamten an. Die Beamten konnten dem Gewaltausbruch ausweichen.

Die restliche Nacht musste der Mann auf richterliche Anordnung in einer Ausnüchterungszelle verbringen. Einen Atemalkoholtest verweigerte der erkennbar Alkoholisierte. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands bzw. eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung eingeleitet. 

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

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