Bundespolizei ermittelt in Schechen

Lebensgefährlich: Steine auf Bahngleisen hätten zu Geschossen werden können

Die Gleise sind lebensgefährlich und das Betreten ist verboten.
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Die Gleise sind lebensgefährlich und das Betreten ist verboten.

Rosenheim/Schechen – Am Donnerstagnachmittag haben Unbekannte Gegenstände auf die Bahnstrecke zwischen Rosenheim und Wasserburg am Inn gelegt. Bei Schechen entdeckten die von der Notfallleitstelle der Bahn alarmierten Bundespolizisten etwa 20 Schottersteine und mehrere Äste auf den Schienenköpfen der eingleisigen Strecke.

Die Mitteilung der Bundespolizei im Wortlaut:

Die Rosenheimer Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt ausdrücklich vor den Gefahren, die mit solchen Aktionen verbunden sein können. Hindernisse auf Schienen oder Gleisen zu bereiten, sei alles andere als ein Kinderstreich.

Überfährt ein Zug ein derartiges Hindernis, kann dieses zu einem unkontrollierten Geschoss werden und umstehende Personen schwer verletzen. Im schlimmsten Fall kann ein Zug sogar entgleisen. Wer Gegenstände auf Gleise legt, bringt nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen in Gefahr. Zudem ist mit einer Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr zu rechnen.

Schon allein der Aufenthalt im Gleisbereich birgt Lebensgefahr. Ein Zug, der mit etwa 100 Kilometern in der Stunde heranfährt, kann einen Bremsweg von bis zu einem Kilometer haben. Hinzu kommt, dass die modernen Züge sehr leise sind. Wenn man sie hört, sind diese meist schon da. Ausweichen können Züge nicht.

Die Bundespolizei appelliert an alle Erziehungsberechtigten, ihren Schützlingen zu verdeutlichen, dass der Aufenthalt auf Bahnanlagen lebensgefährlich und verboten ist.

Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim

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