Strafanzeige statt Geldgewinn

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Rosenheim - Seinem Glück rechtswidrig nachhelfen wollte ein 22-Jähriger zum Wochenendstart am Rosenheimer Bahnhof. Doch seine Vergesslichkeit beendete den Traum jäh:

Ein 22-Jähriger wollte am Rosenheimer Bahnhof wohl unbedingt das „Große Los“ ziehen. Anstelle eines Gewinns hat er jedoch kurz vor dem Wochenende (19. Oktober) von der Bundespolizei eine Strafanzeige kassiert.

In einem Bahnhofsgeschäft kaufte der junge Mann aus dem Landkreis Rosenheim mehrere Lose und steckte diese in einen mitgeführten Beutel. Diesen hatte er jedoch beim Verlassen des Ladens versehentlich liegen gelassen. Um herauszufinden, wer der vergessliche Loskäufer ist, warf die Verkäuferin einen Blick in die Tasche. Dabei fiel ihr auf, dass sich darin mehr Lose befanden, als ursprünglich bezahlt worden waren. Offenbar hatte sich der Käufer beim Griff in die Lostrommel großzügig selbst bedient und um sechs Lose bereichert.

Der Sicherheitsdienst der Bahn und die Bundespolizei wurden verständigt. Der mutmaßliche Dieb konnte noch am Bahnhof ausfindig gemacht werden. Wegen der eigenmächtigen Erweiterung seiner Gewinnchancen erhielt er eine Strafanzeige. Damit aber noch nicht genug: Die Mitarbeiter der DB-Sicherheit verhängten gegen ihn ein zweijähriges Hausverbot.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © pa

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