Im Reisezug in Rosenheim gestoppt

Mann (24) versucht Beamte ins Gesicht zu schlagen und droht ihnen mit dem Tod

Rosenheim – Aggressives Verhalten lohnt sich nicht. Diese Erfahrung musste am Mittwoch, 17. Oktober, auch ein Palästinenser machen. Der Mann widersetzte sich in Rosenheim mehrfach der Bundespolizei. Sein Verhalten brachte ihn ins Gefängnis.

Der 24-Jährige konnte sich bei der Grenzkontrolle im Fernreisezug aus Italien nicht ordnungsgemäß ausweisen. Wegen des Verdachts der versuchten illegalen Einreise wurde er aufgefordert, seine Reise zu unterbrechen und den Beamten zur Dienststelle zu folgen. Doch er konnte oder wollte nicht verstehen, dass er für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland einen Pass benötigt. Seiner mangelnden Einsicht verlieh er durch lautes Herumschreien Nachdruck. 

Als er beim Aussteigen aus dem Zug die Bundespolizisten aggressiv anging und dann auch noch Anstalten machte, davonzulaufen, legten die Beamten ihm bis zum Eintreffen in der Inspektion die Handschellen an. Dort widersetzte er sich mehrfach den Anweisungen, versuchte die Polizisten gewaltsam wegzustoßen und ins Gesicht zu schlagen. 

Nachdem seine gewalttätigen Aktionen ihre Wirkung verfehlt hatten, drohte der junge Mann den Beamten sogar mit dem Tod. In der Gewahrsamszelle konnte sich der Festgenommene wieder beruhigen. Er wurde noch am selben Tag beim Amtsgericht in Rosenheim vorgeführt. Der Ermittlungsrichter entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft und ordnete die Untersuchungshaft des Palästinensers an. Dieser wurde in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. 

In einem Verfahren wegen Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter unerlaubter Einreise wird er sich voraussichtlich schon bald verantworten müssen

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

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