Viel Arbeit für die Rosenheimer Polizei

Sprintduell, Spezialklinik und eine Menge Alkohol

Rosenheim - In der Nacht von Donnerstag auf Freitag übertrieben es einige Männer mit dem Konsum von Alkohol, was zu mehreren Einsätzen für die Beamten der Polizeiinspektion Rosenheim führte. 

Gegen 21 Uhr benahm sich ein 39-Jähriger aus Rosenheim an einer Tankstelle so daneben, dass die Polizei kommen musste. Der Mann war so alkoholisiert, dass er den Beamten weder seinen Namen noch seine Anschrift nennen konnte. Er wurde deshalb in Gewahrsam genommen. Dass die Beamten ihm eigentlich helfen wollten, hat der Mann wohl nicht verstanden, anders ist sein dann gezeigtes Verhalten nicht zu erklären. Unvermittelt schlug er nach den eingesetzten Beamten und verletzte einen Beamten durch Schläge leicht im Gesicht. Glücklicherweise konnten weitere Schläge verhindert werden. Der Mann durfte die Nacht nun in Polizeigewahrsam verbringen und muss sich nun unter anderem wegen Widerstand und Tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten. 

Um 22.40 Uhr wurde von einem Münchner Taxifahrer über Notruf mitgeteilt, dass er gerade von zwei Fahrgästen um sein Beförderungsentgelt geprellt wurde. Die beiden junge Männer ließen sich von München mit dem Taxi nach Rosenheim fahren. An ihrem Ziel angekommen ergriffen sie aber die Flucht ohne ihre Taxischuld zu begleichen. Sie hatten aber die Rechnung ohne die Zivilfahnder der Operativen Ergänzungsdienste Rosenheim gemacht. Aufgrund der Täterbeschreibung erkannten die Beamten einen der Flüchtigen und konnten ihn nach einem kurzen Sprintduell einholen und festnehmen. Schnell wurde auch der Grund für die Flucht der jungen Männer klar. Der Festgenommene führte nur mehr einen niedrigen einstelligen Geldbetrag mit sich, was sicher nicht für die entstandenen Fahrtkosten ausgereicht hätte. Für den Taxifahrer bleibt zumindest der Trost, dass er an den 20-Jährigen aus Aschau jetzt zumindest eine Rechnung stellen kann.

Um kurz nach 23 Uhr kam es dann im Bereich des Salzstadls zu einer lautstarken Streitigkeit zwischen einem (jetzt Ex-) Pärchen. Beide waren so stark alkoholisiert, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten. Die 19-jährige Rosenheimerin hatte mit der Trennung derartige Probleme, dass sie in eine Spezialklinik gebracht werden musste. 

Viel zu tief in Glas geschaut hatte kurz vor Mitternacht auch ein 20-Jähriger aus Stephanskirchen. Er war derart betrunken, dass er den Heimweg nicht mehr alleine fand, sondern sich auf der Straße zum Schlafen legte. Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer teilte dies der Polizei mit. Der Mann konnte letztlich von den Beamten nach Hause gebracht werden. Anstatt seine Rausch auszuschlafen lief er um kurz nach 2 Uhr in der Nachbarschaft umher und beschädigte ein Wohnmobil. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und kann seinen Rausch bei der Polzeiinspektion Rosenheim ausschlafen. Zudem erwartet ihn eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. Ein Alktotest war dem Herrn aufgrund seiner Alkoholisierung nicht mehr möglich

Gegen 2.30 Uhr fiel einer Streife dann noch 29-Jähriger aus Rosenheim auf, der mit deutlichen Schlangenlinien in der Königseestraße fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich schnell der Grund für die Fahrweise heraus. Der Mann brachte es auf einen stolzen Alkoholwert von über zwei Promille. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Für die nächste Zeit wird er wohl zu Fuß gehen müssen, da sein Führerschein auch sichergestellt wurde.

Pressemeldung Polizeiinspektion Rosenheim

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