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Ein Rumäne mit krimineller Karriere

Oberaudorf - Dieser vorbestrafte Rumäne wäre besser nicht nach Deutschland zurückgekehrt: Die Polizei hatte gleich mehrere Gründe, um ihn "einzulochen":

Rosenheimer Bundespolizisten haben gleich mehrere Gründe gefunden, die für die Festnahme des 45-Jährigen auf der Inntalautobahn sprachen. Er wurde am Dienstag, 19. November, verhaftet und zur Kasse gebeten.

Nahe der Anschlussstelle Oberaudorf zogen die Grenzfahnder ein Auto mit niederländischen Kennzeichen aus dem Verkehr. Am Steuer saß ein rumänischer Staatsangehöriger. Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Beamten mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass dem Mann die Freizügigkeit für Deutschland vom Ausländeramt in Düsseldorf aberkannt worden war. Die Behörde hatte den Rumänen aufgrund dessen „krimineller Karriere“ als Gefahr für die öffentliche Ordnung eingestuft. Er war vom Düsseldorfer Landgericht bereits wegen gemeinschaftlichen Diebstahls in fünf Fällen zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Als er das Land 2007 verlassen musste, verhängte die Ausländerbehörde gegen ihn eine Einreisesperre. 2009 wurde er trotz dieses Verbots von der Rosenheimer Bundespolizei kurz nach Passieren der deutsch-österreichischen Grenze erwischt. Der Verstoß gegen das Freizügigkeitsgesetz hatte eine Verurteilung am Rosenheimer Amtsgericht zur Folge. Als er erneut aus Deutschland ausgewiesen wurde, blieben von der ursprünglich verhängten Geldstrafe noch rund 1.200 Euro unvollstreckt. Mit seiner jetzigen Wiederkehr wurde diese Reststrafe fällig. Solange diese „Schulden“ nicht beglichen sind, hat der Rumäne ersatzweise einen 118-tägigen Gefängnisaufenthalt zu verbüßen. Anschließend muss er Deutschland wieder verlassen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa